Lebenslang für Mord an Lebensgefährtin: Augsburger Gericht verurteilt 31-jährigen Mann

Das Augsburger Gericht hat einen 31-jährigen Mann zu lebenslanger Haft verurteilt. (Foto: Symbolbild, tom_u 123rf.de)

Im Prozess gegen einen 31-jährigen Mann hat das Augsburger Gericht am Freitagvormittag das Urteil verkündet: Der Angeklagte erhält lebenslang für den Mord an seiner ehemaligen Lebensgefährtin.

Die Staatsanwaltschaft hatte dem Angeschuldigten vorgeworfen, die Geschädigte grausam und aus niedrigen Beweggründen getötet zu haben. Motiv für die Tat soll grundlose, übersteigerte Eifersucht gewesen sein. Der aus Polen stammende Mann hatte seine damals 33-jährige ehemalige Lebensgefährtin mehrfach massiv in den Genitalbereich, gegen den Kopf und gegen den Oberkörper geschlagen. Auch habe der Mann ihr wohl die Haare abrasiert und ihr mit einer Zigarette am Fuß eine Verbrennung zugefügt. Der Angeklagte brachte die Frau, als sie nicht mehr ansprechbar war, noch in die Wertach-Kliniken, wo sie verstarb.

Lebenslange Haft für Mord an Lebensgefährtin

Nun hat das Augsburger Gericht den Mann zu lebenslanger Haft verurteilt. Damit folgt es dem Plädoyer der Staatsanwältin Martina Neuhierl - auch der Verteidiger des Mannes war in seinem Plädoyer davon ausgegangen, dass es sich bei der Tat um Mord handele. Abgeschwächt hatte er es durch die Annahme, der Angeklagte hätte die ehemalige Lebensgefährtin nicht töten wollen, habe aber den Tod billigend in Kauf genommen.
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