Lebenslang: Urteil im Polizistenmordprozess bestätigt

Rudi R., der im Oktober 2011 den Augsburger Polizisten Matthias Vieth erschossen hat, wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Foto: Archiv/Annette Liebmann

Der Bundesgerichtshof hat das Urteil gegen Rudolf R. bestätigt. Die Entscheidung des Augsburger Schwurgerichts zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe ist damit rechtskräftig.

Der Bundesgerichtshof hat die Revision gegen das Urteil im Augsburger Polizistenmordprozess als unbegründet zurückgewiesen. Das Augsburger Schwurgericht hatte Ende Februar im vergangenen Jahr den Angeklagten Rudi R. wegen Mordes unter anderem zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Zugleich hatte das Gericht die besondere schwere der Schuld festgestellt und Sicherungsverwahrung angeordnet.

Mit der Entscheidung ist nun ein erster Schlusspunkt im Verfahren um die Tötung des Augsburger Polizisten Matthias Vieth im Oktober 2011 im Augsburger Siebentischwald gesetzt.

Das zweite Verfahren gegen den Bruder des Verurteilten und mutmaßlichen Mittäter, Raimund M., dauert derzeit noch an. Es war November 2013 wegen zeitweiliger Verhandlungsunfähigkeit aufgrund einer Parkinsonerkrankung ausgesetzt worden und musste neu beginnen. Nach dem derzeitigen Stand der Beweisaufnahme, so teilte das Gericht mit, erscheine ein Urteil noch im März 2015 möglich.
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