Raubserie bei Aktenzeichen XY: Polizei zieht Bilanz

Gestern war der Fall Thema bei "Aktenzeichen XY - ungelöst". Foto: Polizei

Die überregionale Raubserie, durch die auch Augsburger Juweliere zu Schaden kamen, war am Mittwochabend Thema bei "Aktenzeichen XY – ungelöst". Sechs Hinweise gingen im Zuge der Fernsehsendung ein. Die Polizei zieht Bilanz.

Der Bericht über die Raubserie auf Juweliere, bei der zwei der mutmaßlichen Täter in Augsburg festgenommen wurden, wurde am Mittwochabend in der Sendung "Aktenzeichen XY – ungelöst" ausgestrahlt. Das Anrufaufkommen, so die Polizei am Tag danach in einer Pressemitteilung, sei während und nach der Sendung sehr gering gewesen. Insgesamt gingen lediglich sechs Anrufe ein. Die vielzitierte „heiße Spur“ sei nicht dabei gewesen.

Zwei der Anrufe hatten keinen direkten Bezug zu den bekannten Überfällen, sondern bezogen sich auf andere mutmaßlich begangene Raubdelikte, zu denen derzeit keine Verbindung hergestellt werden könne, so die Polizei. Eine abschließende Abklärung stehe noch aus, dürfte nach derzeitigem Kenntnisstand allerdings eher keine entscheidende Ermittlungsrelevanz haben.

Ebenfalls fraglich sei ein Zuschauerhinweis, wonach einer der beiden Täter im Bereich Gießen gesehen worden sei. Als nicht relevant könne auch der Hinweis einer Zuschauerin eingestuft werden, die einen Täter in einer Sparkasse in Mönchengladbach gesehen haben will, allerdings zu einem Zeitpunkt, als dieser bereits in Haft war.

Ein anderer Hinweis betraf das russische Täterumfeld in Zusammenhang mit einem Trickdiebstahl in Weilburg/Lahn, der von der Polizei ebenfalls als nicht zielführend eingestuft wird. Und ein weiterer Anrufer bezog sich auf im Internet veröffentlichte Schmuckstücke, die im Bereich des Polizeipräsidiums Reutlingen entwendet worden waren. Auch hier sei, ersten Überprüfungen zufolge, kein Zusammenhang erkennbar.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Kripo Augsburg nach wie vor unter 0821/323 3810 entgegen.
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