Razzia in 170 Gastrobetrieben

Im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktprüfung kontrollierten im Bezirk des Hauptzollamts Augsburg 80 Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit in Hotels und in Betrieben des Gaststättengewerbes.

Im Kampf gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung wurden in knapp 170 Gastronomiebetrieben Geschäftsunterlagen geprüft und dabei rund 1000 Personen zu ihren Arbeitsverhältnissen befragt. In mehr als 20 Fällen haben sich Hinweise insbesondere auf Scheinselbstständigkeit, illegale Beschäftigung von Ausländern und nicht ordnungsgemäße Abführung von Beiträgen zur Sozialversicherung ergeben. Außerdem wurde in mehr als zehn Fällen eine Nichteinhaltung des Mindestlohns festgestellt.

Die Sachverhalte konnten vor Ort nicht abschließend aufgeklärt werden, es sind weitere Ermittlungen durch die Beamten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit erforderlich.

"Der regionale Einsatz im Rahmen der bundesweiten Schwerpunktprüfung war für die Augsburger Zöllner wieder sehr erfolgreich im täglichen Kampf gegen Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung", bilanziert Melanie Mayr, Pressesprecherin des Hauptzollamts Augsburg.
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