"Schienen als Gehweg": Bundespolizei holt 19-Jährigen von den Gleisen

Die Bundespolizei war Sonntagnacht um 3 Uhr auf Augsburger Schienen im Einsatz. (Foto: Symbolfoto, BPOL 1 Fotonachweis Bundespolizei)

Um auf dem schnellsten Weg am frühen Sonntagmorgen, 5. März, vom Haltepunkt Augsburg Haunstetter Straße zum Augsburger Hauptbahnhof zu kommen, nahm ein 19-Jähriger eine lebensgefährliche "Abkürzung". Der junge Mann benutzte die Schienen als Gehweg.

Die Einsatzzentrale der Augsburger Polizei informierte gegen drei Uhr die Bundespolizei über eine Person in der Nähe des Haltepunkts Augsburg Haunstetter Straße "im Gleis". Nach sofortiger Streckensperrung suchten die Beamten den entsprechenden Streckenabschnitt ab und fanden den jungen Mann nur Minuten später.

Nachdem der Augsburger den Gefahrenbereich verlassen hatte, gab er an, dass er auf dem schnellsten Weg zum Hauptbahnhof müsse und deshalb die Schienen nutzte. Noch vor Ort klärten die Polizisten den uneinsichtigen 19-Jährigen über sein lebensgefährliches Verhalten auf.

Die Beamten leiteten gegen den Augsburger ein Bußgeldverfahren ein.
(pm)
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