Schläger bezieht Prügel

Auf Streit aus war am Dienstag vergangener Woche ein 26-Jähriger am Königsplatz. Doch er geriet an den Falschen und steckte selbst Prügel ein. Die Polizei sucht nun die Angegriffenen. (Foto: Christoph Maschke / Symbolbild)

Auf Streit aus war am Dienstag vergangener Woche ein 26-Jähriger am Königsplatz. Doch er geriet an den Falschen und steckte selbst Prügel ein. Die Polizei sucht nun die Angegriffenen.

Gegen 21.25 Uhr wurde der Polizei eine randalierende Person am Haltestellendreieck "Königsplatz" mitgeteilt. Vor Ort fanden die Beamten einen am Boden liegenden Mann, neben dem ein weiterer Mann stand mit offensichtlichen Sicherheitsabstand.

Als der Liegende angesprochen wurde, richtete er sich auf und schlug um sich. Er musste wieder zu Boden gebracht und fixiert werden. Im weiteren Verlauf wurde der stark berauschte 26-jährige Randalierer in das Klinikum gebracht, hierbei war eine Polizeibegleitung notwendig.

Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass der aggressive Randalierer im Bereich des Haltestellendreiecks wahllos auf Passanten losging. Als erstes griff er einen Mann an und schlug auf diesen ein. Der Angegriffene konnte sich wehren und den Angreifer zu Boden bringen. Anschließend rannte der Angegriffene davon. Von dem Geschädigten ist lediglich bekannt, dass er etwa 45 Jahre alt, 1,75 Meter groß und von kräftiger Gestalt war, und eine Glatze hat.

Danach richtete sich der Schläger wieder auf und ging auf eine Gruppe von drei oder vier Jugendlichen los. Diese flüchteten sich vor ihm in eine Straßenbahn.

Als letztes attackierte der Randalierer einen weiteren Passanten und schlug auf diesen ein. Der Angegriffene wehrte sich und streckte den Angreifer mit einem Schlag nieder, fixierte ihn und wartete bis zum Eintreffen der Polizei.

Der einschlägig in Erscheinung getretene Schläger muss sich jetzt wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung verantworten.

Die oben genannten Geschädigten, der etwa 45-jährige Mann und die drei oder vier Jugendlichen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Augsburg Mitte unter Telefon 0821/323-2110 zu melden.
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