Strahlenalarm in Augsburg: Ein kurioser Einsatz der Feuerwehr endet tragisch

Symbolbild (Foto: Rupprecht)
Eine kuriose Mitteilung verschickte die Augsburger Feuerwehr am Donnerstagabend. Der integrierten Leitstelle sei kurz vor 15 Uhr mittgeteilt worden, dass ein Bewohner in der Eichlerstraße erhöhte Messwerte mit einem "privat gekauften Strahlenschutzmessgerät" gemessen habe, heißt es in der Pressemeldung. Die Berufsfeuerwehr Augsburg und die Freiwillige Feuerwehr aus Haunstetten seien sofort mit spezieller Strahlenschutzausrüstung und Strahlenschutzmessgeräten ausgerückt.

Die betreffende Wohnung sei mit Strahlenschutzanzügen und Strahlenschutzmessgeräten genau kontrolliert worden. In einem Bereich der Wohnung wurde jedoch lediglich eine extrem geringfügige, leichte Erhöhung der Nullrate gemessen. Bei der Nullrate, so erklärt die Feuerwehr, werde von der natürlichen Umgebungsstrahlung gesprochen. Diese sei also beispielsweise in Augsburg geringer als im Bayerischen Wald. "Früher verwendete farbige Fließen oder auch Schlacke im Fehlboden (frühere Deckenkonstruktion) können die Nullrate erhöhen - ist aber harmlos und nicht gefährlich", schreibt die Feuerwehr. "Keine Gefahr!", lautet der Vorletzte Absatz der Meldung.

Das Ende der Geschichte liest sich folgendermaßen: "Auf der Anfahrt wurde von einem Feuerwehrfahrzeug ein neun Monate alter, kleiner Hund überfahren. Der Hund riss sich vermutlich los und rannte genau in diesem Moment über die Straße und kam unter das Feuerwehrauto."
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