Uhrenräuber: Staatsanwaltschaft klagt an

Zwei Männer, die fünf Juweliergeschäfte überfallen haben sollen, werden jetzt von der Staatsanwaltschaft angeklagt. Foto: © Robert Wilson / 123rf.de

Zwei Männer werden verdächtigt, fünf Juweliergeschäfte überfallen zu haben. Die Staatsanwaltschaft klagt die beiden nun an. Die Angeschuldigten konnten nach der Tat im Dezember in Augsburg festgenommen werden und befinden sich seither in Untersuchungshaft.

Die Staatsanwaltschaft hat Anklagen gegen zwei Männer im Alter von 38 und 48 Jahren, wegen schweren Raubes in 7 beziehungsweise 5 Fällen zum Landgericht Augsburg erhoben.

Die Angeschuldigten sind dringend verdächtig, in fünf Fällen gemeinsam Juweliergeschäfte in Luzern (2005), Lausanne (2011), Augsburg (2012 und 2014) und in Fürth (2014) mit Waffen, die echten Schusswaffen täuschend ähnlich sahen, überfallen und dabei neben rund 2000 Euro Bargeld insgesamt knapp 200 Uhren im Gesamtwert von über 1,5 Millionen Euround über 600 000 Schweizer Franken erbeutet zu haben.

Darüber hinaus soll der 38-Jährige mit einem beziehungsweise zwei noch nicht identifizierten Mittätern bei Raubüberfällen auf Juweliergeschäfte in Frankfurt am Main (2003) und Dortmund (2004) Uhren im Wert von ca. 600 000 Euro erlangt haben. In dem Dortmunder Fall soll der Angeschuldigte, nachdem er auf der Flucht von einem Passanten angerempelt worden war, die Beute verloren haben.

Das Strafgesetzbuch sieht für jeden Fall des schweren Raubs eine Freiheitsstrafe von drei bis 15 Jahren vor.
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