Verkehrsunfall auf der A8 bei Friedberg: Zwei Menschen sterben an Heiligabend

Bei einem Unfall auf der A8 kam an Heiligabend ein Paar aus München ums Leben. (Foto: Christoph Maschke / Symbolbild)

Bei einem Verkehrsunfall sind an Heiligabend, gegen 18.30 Uhr, ein 41-jähriger Mann und und seine 40-jährige Partnerin ums Leben gekommen. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt 17.000 Euro.

Das Paar mit Wohnsitz in München war mit dem Auto auf dem rechten Fahrstreifen der Autobahn in Richtung Stuttgart unterwegs. Auf Höhe des „Derchinger Berges“, kurz vor der Ausfahrt Friedberg, kam das Fahrzeug aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrmals und kam auf dem Dach zu liegen. Die beiden Insassen waren im Auto eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr mit der Rettungsschere befreit werden.

Sowohl für den Fahrer, als auch für seine Beifahrerin kam allerdings jede Hilfe zu spät, sie erlagen noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. An ihrem BMW entstand Totalschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro.

Zur genauen Klärung des Unfallherganges wurde ein Gutachter angefordert.

Durch den Überschlag wurden beide Vorderräder des Autos herausgerissen, die quer über die Fahrbahn geschleudert wurden und auf dem linken Fahrstreifen zum Liegen kamen. Zwei nachfolgende Autofahrer konnten den Hindernissen nicht mehr Ausweichen und kollidierten mit den Reifen. Hierbei entstand Sachschaden in Höhe von etwa 7.000 Euro.

Während der Unfallaufnahme kam es bis kurz vor 23 Uhr zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.

Gegen 20 Uhr wurden bei einem Folgeunfall auf der Autobahn A8 fünf Personen leicht verletzt.


Eine 45-jährige österreichische Autofahrerin übersah mit ihrem Smart das Stauende und prallte gegen einen VW Golf, welcher wiederum auf den Vordermann – einen Mazda 3 - geschoben wurde.
Sowohl die Unfallverursacherin, ein Ehepaar im VW Golf im Alter von 30 (m) und 34 (w) Jahren, als auch zwei Frauen im Mazda im Alter von 37 und 28 Jahren wurden mit leichten Verletzungen in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Es entstand ein Sachschaden von insgesamt 11.000 Euro.
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