Waffe in Augsburger Bordell? Verdächtiger wird wieder frei gelassen

Ein Mann soll in einem Bordell eine Prostituierte mit einer Schusswaffe bedroht haben. (Foto: Symbolbild/ Christoph Maschke)

Ein Mann mit Waffe in einem Bordell, so der Notruf, der am Montag, gegen 8.30 Uhr, bei der Polizei einging. Ob dies aber wirklich der Fall war, konnten die Beamten bisher nicht bestätigen.

Angeblich halte sich ein Mann in dem Bordell in der Meringer Straße auf, der die Prostituierten mit einer scharfen Schusswaffe bedrohe. Die Polizei rückte sofort mit Spezialeinheiten an.
Wie sich später herausstellte, hatte sich der Vorfall bereits in der Nacht ereignet und der Mann selbst war nicht mehr vor Ort. Seine Personalien waren jedoch bekannt und somit konnte intensiv nach ihm gefahndet werden, so die Polizei in ihrer Pressemitteilung vom Dienstag, in der sie auch bekannt gab, dass der 22-jährige Deutsche im Laufe des Montags in München festgenommen worden sei.
Ersten Ermittlungen zufolge war dem Ganzen ein Streit zwischen zwei Frauen vorausgegangen, den der 22-Jährige mitbekommen hatte. Einer der Anwesenden soll hierbei eine scharfe Schusswaffe bei ihm gesehen und die Lage deshalb als bedrohlich eingestuft haben. Bei dem Festgenommenen konnten die Beamten allerdings keine Waffe finden – er wurde anschließend wieder entlassen.
Die Kripo Augsburg hat die Ermittlungen übernommen.
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