Wintereinbruch mit Folgen auf A8 und B17

Schneefall und Eisglätte sorgten in der Nacht auf Montag für mehrere Verkehrsunfälle. Zahlreiche Autofahrer waren laut Polizei zu schnell unterwegs. (Foto: Symbolbild/Christoph Maschke)

Schneefall und Eisglätte sorgten in der Nacht auf Montag für mehrere Verkehrsunfälle. Zahlreiche Autofahrer waren laut Polizei zu schnell unterwegs.

Insgesamt ereigneten sich zwischen 3.45 und 10 Uhr morgens in Bezug auf den „plötzlichen“ Wintereinbruch neun Unfälle mit Lastwagen- beziehungsweise Autobeteiligung auf der Autobahn A 8, sowie ein Unfall auf der B 17. Querstehende Laster mussten teilweise mit Schlepper geborgen werden, einige der Autofahrer fuhren bei Schneeglätte in die Leitplanken oder in den Graben, weil sie laut Polizei offenbar nicht mit einer der Witterung angepassten Geschwindigkeit unterwegs waren.

Besonders übel traf es einen 31-jährigen Portugiesen. Er war am Montagmorgen, gegen 5.45 Uhr, bei Adelsried mit seinem Sattelzug auf der A 8 in Richtung München aufgefahren. Seinen Angaben zufolge scherte ein unbekannter Autofahrer zu knapp vor ihm ein, weswegen er mit seinem Laster mit Auflieger ins Schleudern geriet und umkippte. Der Sattelzug blieb quer über zwei Fahrbahnen liegen und musste von den umliegenden Freiwilligen Feuerwehrkräften in einer mehrstündigen Aktion geborgen werden.

Pech für den Portugiesen war, dass sich ein Autofahrer bei der Autobahnpolizei als Zeuge meldete. Anhand dessen Aussage war nachweislich kein anderes Fahrzeug an dem Unfall beteiligt, stattdessen war der Lasterfahrer zu schnell unterwegs.
Der Brummi-Lenker wird nun wegen Vortäuschens einer Straftat (Unfallflucht) angezeigt, weshalb er eine entsprechende Sicherheitsleistung hinterlegen musste.
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