Zwangsernährung im Kindergarten: Erzieherin steht vor Gericht

Ziemlich fragwürdige Erziehungsmethoden werden einer Angeklagten, die als Erzieherin in einem Kindergarten beschäftigt war, vorgeworfen. Ab Dienstag steht sie vor Gericht.

(Foto: Sebnem Ragiboglu-123rf.de.jpg)

Ziemlich fragwürdige Erziehungsmethoden werden einer Angeklagten, die als Erzieherin in einem Kindergarten beschäftigt war, vorgeworfen. Ab Dienstag steht sie vor Gericht.

Während des gemeinsamen Essens soll sie laut Staatsanwaltschaft bei sechs Kindern im Alter von eineinhalb bis zweieinhalb Jahren - nachdem diese die Nahrungsaufnahme verweigert hatten - zunächst mit der Hand die Wangen zusammen gedrückt haben, um sie zum Öffnen des Mundes zu bewegen. Ihr wird vorgeworfen, danach das Essen eingeführt und anschließend den Kindern den Mund zugehalten zu haben, bis diese das Essen schluckten. Die Angeklagte hat gegen den Strafbefehl wegen Nötigung in sechs Fällen mit einer Geldstrafe von 3.200 Euro Einspruch eingelegt.
Sie wird sich voraussichtlich am Dienstag, 11. November, vor dem Amtsgericht Augsburg verantworten müssen.
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