1. Augsburger Radlnacht: Am 16. Juli mit dem Fahrrad durch die Augsburger Innenstadt

Mit einer Radlnacht will die Stadt Werbung machen fürs Fahrradfahren. Am Samstagabend, 16. Juli, sind alle Radler eingeladen, in einem riesigen Corso durch die Innenstadt zu fahren.

„Fahrradstadt 2020“ lautet das ehrgeizige Ziel der Fuggerstadt. Bis zum Jahr 2020 soll ein Viertel aller Wege in Augsburg mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Derzeit sind es 17 Prozent. „Wir haben noch viel zu tun“, weiß Baureferent Gerd Merkle. Die Radlnacht soll dazu beitragen.

Als Kooperationspartner hat sich die Stadt Katja Mayer von der KM-Sportagentur an die Seite geholt. Mayer hat Erfahrung in der Organisation von Laufveranstaltungen im Stadtgebiet und legte in Absprache mit der Verwaltung und den Stadtwerken die insgesamt elf Kilometer lange Strecke fest. Es sollte ein Route sein, die Radler auf sonst für sie verbotene Wege und Straßen führt.

Start ist um 21 Uhr in der Fuggerstraße. Die Teilnehmer stellen sich ab 20.30 Uhr auf Höhe der Annagarage auf. Am Theater vorbei führt der Rundkurs zur MAN, weiter über die Berliner Allee und dann Richtung Tunnel in der Schleifenstraße. Hinter dem Tunnel wendet der Corso, bevor es entlang der Wallanlagen am Roten Tor zurück geht zum Königsplatz. Dort endet am Umsteigedreieck gegen 22 Uhr die Rundfahrt.
Der Höhepunkt der Tour ist sicher die Fahrt im Tunnel, der normalerweise gesperrt ist für den gesamten Fahrradverkehr. 92 LED-Lampen werden die Röhre in farbiges Licht tauchen. Nach dem Tunnel erwartet die Teilnehmer eine musikalische Überraschung mit der Band Krachmacher.

Eingebettet ist die Radlnacht in ein Rahmenprogramm am Königsplatz mit Musik, Riesenrad-Artistik, einem pedalbetriebenen Smoothie-Mixer und jeder Menge Informationsständen rund um das Thema Radfahren.

Merkle hofft, dass sich am 16. Juli 1500 bis 2000 Radfahrer beteiligen. Anmeldungen sind nicht nötig, sogar ein eigenes Rad ist nicht zwingend erforderlich. Die Stadtwerke Augsburg als Sponsor stellen für alle Willigen ohne eignen Drahtesel Räder zur Verfügung. „Interessierte müssen nur ihren Ausweis und einen Helm mitbringen“, erklärt Stadtwerke-Sprecher Jürgen Fergg.
Alle, die am 16. Juli nicht mitradeln, müssen sich an diesem Tag zwischen 20 und 23 Uhr auf Verzögerungen einstellen: Der Corso hat Vorfahrt.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.