2. Radlnacht in Augsburg: 6000 Radfahrer treten in die Pedale

Startpunkt der 2. Augsburger Radlnacht war am Herkulesbrunnen in der Maxtraße. (Foto: Rebecca Ostertag)

Da war die Stadt Augsburg als Veranstalter der 2. Radlnacht selbst überrascht: Mehr als 6000 haben sich am Samstagabend auf der Maximilianstraße eingefunden, um im riesigen Fahrradkorso die vorgegebene Strecke abzufahren.

Tatsächlich darf die Stadt ihre 2. Radlnacht getrost als Erfolg verbuchen. Zur Premiere im vergangenen Jahr waren "nur" 3500 Radler gekommen. Dass es diesmal deutlich mehr waren, kann für die Stadt nur ein Signal sein, ihre Bemühungen, Fahrradstadt zu werden, beizubehalten und weiter auszubauen. Bis ins Jahr 2020 soll der Anteil des Radverkehrs von aktuell 17 auf mindestens 25 Prozent steigen, so das vom Stadtrat gesetzte Ziel. Neben dem gezielten Ausbau von Radwegen und dem Schließen ganzer Radweg-Achsen durch die Stadt gehören Aktionen wie die Radlnacht zur städtischen Strategie auf dem Weg zur Fahrradstadt, denn: Fahrradfahren soll in Augsburg vor allem auch Spaß machen - und den hatten die Teilnehmer der Radlnacht sichtlich.

Startpunkt war am Herkulesbrunnen in der Maximilianstraße. Von dort ging es unter anderem durch den Schleifentunnel, vorbei am Messegelände hin zum Endpunkt im Rosenaustadion. Anders als vor einem Jahr hatten die Veranstalter diesmal eine lineare Streckenführung gewählt, um den übrigen Verkehr nicht zu sehr zu behindern. Unterwegs sorgten an vier Aktionspunkten Pauken und Trompeten für Stimmung.

Manko: Viele ohne Helm und Beleuchtung unterwegs

Obwohl im Vorfeld darauf hingewiesen wurde, dass die Teilnehmer doch einen Helm tragen sollten - "es geht eng zu" - waren viele doch ohne Kopfschutz unterwegs, was teils auf heftig Kritik von anderen Teilnehmern und Zuschauern stieß. Ebenso waren längst nicht alle mit einem verkehrstüchtigen Rad an den Start gegangen, was zu späterer Stunde offenkundig wurde: An vielen Rädern fehlte die Beleuchtung.
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