7000 Tiere in einem Kleinlaster

‚Mausi' überlebte den grausamen Tiertransport
Kontrolle / Großer illegaler Tiertransport in Deutschland gestoppt

Augsburg/Amberg. 7000 Kleintiere fand die Polizei vor Kurzem auf einer Autobahnraststätte bei Amberg in der Oberpfalz in einem Kleintransporter aus Tschechien. Die Mäuse, Ratten, Kaninchen und Meerschweinchen waren als sog. Lebendfutter für Belgien bestimmt, die Exoten wie Chamäleons und Axolotls sollten wohl ein „Zusatzgeschäft“ werden.

Ohne Wasser und Futter waren die Tiere dicht an dicht in Käfige und Transportboxen gepfercht. Diejenigen, die lebend gerettet werden konnten, wurden nach einer ersten Grundversorgung auf Hilfsstellen in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen verteilt.

„Selbstverständlich hat auch das Augsburger Tierheim geholfen“, erklärt dazu Heinz Paula, Vorsitzender des Tierschutzvereins Augsburg und Umgebung e.V. „Wir sind selbst leider oft mit illegalem Welpen- und anderem Tierhandel konfrontiert, daher haben wir hier rund 60 Mäuse übernommen.“ Geldspenden für deren Unterhalt werden gern angenommen. (es)

Tierheim Augsburg, Holzbachstr. 4c, 86152 Augsburg, Telefon 08 21/45 52 90-0, www.tierschutz-augsburg.de, IBAN DE73 7205 0000 0000 6011 46
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