ADAC-Tipp: Papa, wann sind wir endlich da? - Mit Kindern gelassen in die Ferien fahren

ADAC-TIpp: Für Eltern gilt bei der Autofahrt in den Urlaub mit ihren Kindern nur eins: rechtzeitig - am besten alle zwei Stunden - eine Pause machen. (Foto: ADAC)


Kindern fällt es noch viel schwerer als Erwachsenen, über längere Zeit still zu sitzen. Deshalb gibt es für Eltern bei der Autofahrt in den Urlaub mit ihren Kindern nur eins: rechtzeitig - am besten alle zwei Stunden - eine Pause machen. Dabei, sagt Ralf Müller-Wiesenfarth, Cheftrainer der ADAC Fahrsicherheitszentren in Südbayern, müsse man den Rastplatz gut wählen: "Nicht einfach auf irgendeinen Autobahnparkplatz fahren. Hier können die Kinder nämlich nicht gefahrlos rumrennen und sich austoben. Besser ist es, man fährt zum Beispiel in eine Rastanlage, die Spielmöglichkeiten bietet, oder runter von der Autobahn und man sucht sich im nächsten Ort einen Spielplatz oder eine Wiese am Waldrand." Die paar Minuten, die man bei einer solchen Rast verliert, schonen bei der Weiterfahrt die Nerven des Fahrers.

Wichtig ist auch, dass Kinder während der oft langen Fahrt unterhalten werden wollen. Entweder der Beifahrer denkt sich kindgerechte Spiele aus, zum Beispiel Nummernschilder erraten oder "Ich sehe was, was Du nicht siehst". Ältere Kinder beschäftigen sich gerne mit CDs und Hörbücher anhören oder mit Spielekonsolen.

Nicht nur für Kinder, sondern auch für die Eltern ist die richtige Ernährung und das Trinken während der Fahrt sehr wichtig. "Am besten eignen sich Obst, ein paar Kekse gegen den kleinen Hunger oder etwa Saftschorlen und Mineralwasser, um den Flüssigkeitsbedarf während der Fahrt bei sommerlichen Temperaturen auszugleichen. Die Getränke sollten allerdings nicht eiskalt sein! Denn die kalten Getränke muss der Organismus erst auf Körpertemperatur anwärmen und das kostet Energie und macht schlapp", weiß der erfahrene ADAC Sicherheitsexperte Ralf Müller-Wiesenfarth. Dass die Kinder während der Fahrt richtig gesichert sein müssen, sollte nicht nur für den Fachmann selbstverständlich sein.

Der Sonnenschutz an den Seitenscheiben darf nicht fehlen und ein kleiner leerer Eimer oder eine leere Plastiktüte, eine Küchenrolle und eine Wasserflasche mit Spülmittel sind eine gute Hilfe, wenn dem Mitfahrer während der Fahrt schlecht wird.

So gerüstet, steht einer entspannten Fahrt mit Kindern in den Urlaub nichts mehr im Weg.


Weitere Informationen zum ADAC Sicherheitstraining gibt es unter Telefon 0800/89 800 88 (gebührenfrei) oder unter: www.sicherheitstraining.net

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