Aufpasser im „Katta-Land“

Das begehbare Katta-Gehege des Augsburger Zoos ist seit vergangener Woche nur noch zugänglich, wenn eine Aufsichtsperson anwesend ist. Diese Maßnahme wurde notwendig, weil sich Zoobesucher in der Vergangenheit oft nicht an die Regeln hielten und die zutraulichen Halbaffen fütterten und streichelten.

Die aufgeweckten Tiere verloren daher ihre Distanz zu den Menschen und rissen ihnen auch Essen, das nicht für sie bestimmt war, aus der Hand oder sprangen Besucher an, die sie nicht füttern wollten.

Neben Gesundheitsrisiken für die Tiere entstanden auch Gefahren für die Gäste: „Wir schützen vor allem die Besucher“, erklärte eine der freiwilligen Aufseherinnen ihr Aufgabe. „Die Kattas sind zwar freundlich, aber doch Wildtiere; und wenn ein Kind sie zu lange streichelt, kann es auch gebissen werden. Das wollen wir verhindern.“
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