Augsburg wird wieder zur Bühne: Straßenkünstler aus aller Welt zeigen bei La Strada ihr Können

Auch dieses Jahr sind wieder Künstler aus Fernost bei La Strada vertreten. Insgesamt 14 Künstler aus mehreren Ländern nehmen teil. Mit Musik soll das Fest am Freitag und Samstag ausklingen, bevor am Sonntag eine gemeinsame Show den Abschluss bildet. (Foto: David Libossek)

Internationale Straßenkünstler präsentieren sich dieses Wochenende von Freitag bis Sonntag, 29. bis 31. Juli, auf mehreren Bühnen in der Innenstadt. Auch dieses Jahr ist der Eintritt zu La Strada frei und ein abwechslungsreiches Programm geplant.

Durch die lockere Aufteilung der Bühnen und die Vielfalt der künstlerischen und musikalischen Darbietungen ist es ein „Fest für alle, vom Dreijährigen bis hin zum Opa“, freut sich Johannes Althammer, Vorsitzender des Altstadtvereins und Mitorganisator. Gezeigt werden unter anderem Akrobatik, Tanz und Diabolo-Street-Shows. Geschickt gewählt ist daher auch der Zeitpunkt: Am ersten Ferienwochenende gibt es auf zwei Bühnen Shows der Straßenkünstler.

Das Programm wechselt dabei jeweils den Ort – was Freitag auf dem Rathausplatz gespielt wird, ist am Samstag auf dem Holbein-Platz zu sehen und umgekehrt. Ab jeweils 17 Uhr zeigen Künstler, unter anderem aus Spanien, Kanada, den USA und Japan, an den zwei Tagen ihre Show. Auch für Augsburger Künstler sei Platz im Programm, berichtet Heinz Stinglwagner, Geschäftsführer der City-Initiative Augsburg (CiA). Auf dem Rathausplatz ist außerdem ein Feuerwerk bei Einbruch der Dunkelheit vorgesehen. Live-Musik aus verschiedenen Genres soll einen entspannten Ausklang der Shows in die Nacht hinein bieten.

„Wir wollen für viel Abwechslung sorgen“, erklärt Stinglwagner, „deshalb sind eher kurze Auftritte von 20 bis auch mal 30 Minuten geplant.“ Mit dabei sei natürlich wieder „viel Zauber, viel Comedy“, freut er sich. Die Interaktion der Künstler mit dem Publikum sorge dafür, dass das Fest so gut ankomme.

Die Organisatoren wünschen sich, „dass Leben in der Stadt ist“ – und sehen deshalb im Festival der Kulturen, das am gleichen Wochenende im Annahof stattfindet, keine Konkurrenz. „Im besten Fall ergänzen und befruchten sich die Veranstaltungen gegenseitig“, hofft Stinglwagner. In der gesamten Innenstadt sollen sich die Straßenkünstler verteilen, wenn sie keine Auftritte haben und „ruckzuck bilde sich eine Traube von Menschen“, berichtet der Geschäftsführer der CiA. Dabei könnten sie den verdienten Lohn für ihre Arbeit ernten. „Die Augsburger sind immer sehr spendabel“, lobt Stinglwagner. Sicherlich trägt auch das dazu bei, dass so viele Künstler die Einladung angenommen haben.

Für den Abschluss am Sonntagabend ist schließlich eine Zusammenarbeit aller Künstler vorgesehen. Die einzelnene Auftritte des Programms gibt es online auf www.cia-augsburg.de.
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