Augsburger Puppenkiste präsentiert märchenhafte Mini-Jobber: Werbedreh gegen Schwarzarbeit

Am 22. Februar begannen die Dreharbeiten für Werbespots. (Foto: KBS)

Die Augsburger Puppenkiste und die Minijob-Zentrale setzen ihre Kooperation im Kampf gegen Schwarzarbeit 2017 fort. Es werden zwei neue Fernsehspots mit bekannten Märchenfiguren produziert, die für die einfache Anmeldung von Minijobbern in Privathaushalten werben. Die Hauptrolle spielen dabei die Puppen der Augsburger Puppenkiste.



Aufruhr in der Märchenwelt: Hänsel und Gretel wollen nicht länger schwarzarbeiten und die sieben Geißlein wünschen sich ein bei der Minijob-Zentrale angemeldetes Kindermädchen. Deshalb gehen die Figuren an die Öffentlichkeit und stehen bei der Spot-Produktion der Minijob-Zentrale und Augsburger Puppenkiste seit Mittwoch vor der Kamera.
Ihre Botschaft: Es ist märchenhaft einfach, einen Minijobber für den Privathaushalt anzumelden und so von den vielen Vorteilen zu profitieren – beispielsweise vom Unfallversicherungsschutz für Minijobber und der Steuerersparnis für Arbeitgeber. Die Spots greifen auch das offizielle Online-Jobportal der Minijob-Zentrale auf: die Haushaltsjob-Börse. Diese hilft bei der Suche nach der passenden Haushaltshilfe oder dem passenden Job im Privathaushalt, kostenlos und deutschlandweit.

Mehr Anmeldungen nach Werbespots

„Wir blicken bei der Kampagne auf eine mehrjährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit zurück und freuen uns weiter über die enorme Kreativität der weltberühmten Augsburger Puppenkiste. Dass sich diese Idee so lange trägt, ist im schnelllebigen Mediengeschäft keine Selbstverständlichkeit. Ihre Popularität hat den Bekanntheitsgrad der Minijob-Zentrale deutlich erhöht und letztlich auch zu einem Anstieg der Anmeldungen geführt“, erklärt Heinz-Günter Held, Direktor der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See, zu deren Verbund die Minijob-Zentrale gehört.

Die Zahl der angemeldeten Minijobber stieg in den vergangenen Jahren kontinuierlich. Aktuell sind über 300.000 Minijobber in Privathaushalten angemeldet. Klaus Marschall, Leiter der Augsburger Puppenkiste, ergänzt: „Die Anmeldung von Minijobs in Privathaushalten können wir vorbehaltlos unterstützen, denn sie setzt ein Zeichen gegen Schwarzarbeit und fordert Respekt für Arbeitnehmerrechte.“

Erfolgreiche Kampagne

Die Werbespots sind inzwischen Kult und im Internet sehr beliebt. Zwei wichtige Auszeichnungen gingen 2014 hierfür an die Essener Minijob-Zentrale und die Augsburger Puppenkiste: Die PR-Klappe in Silber für die Öffentlichkeitsarbeit der bundesweiten Kampagne sowie der Politikaward, der für die beste Werbekampagne einer öffentlichen Institution an die beiden Partner verliehen wurde.

Die neuen Spots werden voraussichtlich ab April 2017 in den TV-Werbeblöcken zu sehen sein. Danach sind sie online auf den Plattformen der Minijob-Zentrale zu sehen. Die Spots der Jahre 2014, 2015 und 2016 sowie ein Making-of gibt es unter www.minijob-zentrale.de oder auf YouTube.
(pm)
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