Bachmuschel: Klein, aber von großer Bedeutung - am Bachmuscheltag wird informiert.

Benningen: Benninger-Ried-Museum |

Sie lebt meist in schmalen Gräben, kommt aber auch am Rande breiterer Bäche vor. So unauffällig sie zunächst scheint - ihre Bedeutung für die heimischen Gewässer ist groß: Denn die Bachmuschel gewinnt ihre Nahrung durch Filtern aus dem Wasser und trägt dadurch sehr stark zu dessen Reinigung bei. Die Bachmuschel ist auch in Schwaben, wie in den meisten Ländern Mitteleuropas, vom Aussterben bedroht.

Seit 2009 gibt es das Biodiversitätsprojekt „Bachmuschel im Unterallgäu“, das die Sicherung und Verbesserung des Erhaltungszustandes von Populationen der Bachmuschel und der Helm-Azurjungfer im Unterallgäu zum Ziel hat. Mehr über das Projekt, vor allem aber über die Bachmuschel selbst, kann man bei einer Veranstaltung erfahren, die sich zunehmender Öffentlichkeit erfreut - beim jährlichen Bachmuscheltag.

Heuer findet er am Sonntag, 24. September, von 14.00 bis 18.00 Uhr im Benninger-Ried-Museum in Benningen statt. Nach einem Grußwort durch den Schirmherrn, Landrat und Bezirksrat Hans-Joachim Weirather, wird Dr. Katharina Stöckl von der Koordinationsstelle für Muschelschutz an der TU München in einem Vortrag über die Bedeutung der Bachmuschel referieren. Darüber hinaus gibt es Schauaquarien vom Fischereiverein Ottobeuren, Führungen durch die Ausstellung „Leben im Bach“ sowie ein tolles Kinderprogramm. Auch für Kaffee, Kuchen und einen leckeren Imbiss ist gesorgt.

Die öffentliche Veranstaltung wird getragen vom Fischereiverband Schwaben, Bezirk Schwaben, dem Landesverband für Vogelschutz, dem Bund Naturschutz, dem Landschaftspflegeverband Unterallgäu und dem Benninger-Ried-Museum.
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