Bahn soll Strecke ausbauen

OB Kurt Gribl, Klaus-Dieter Josel (DB AG) und Andreas Kopton (IHK-Schwaben) sowie Tobias Koch (Prognos AG, von links) haben über den Ausbau der Gleichstrecke zwischen Ulm und Augsburg beraten. Foto: Stadt Augsburg/Siegfried Kerpf

Abgeordnete von Bundes- und Landtag, Oberbürgermeister, Landräte und Vertreter von Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern haben gestern mit Vertretern der Deutschen Bahn AG die Optionen für einen Aus- oder teilweisen Neubau der Bahnstrecke zwischen Ulm und Augsburg als Teil des transeuropäischen Netzes (TEN) diskutiert. Anlass war ein Gespräch zur "Technologie-Achse Süd".

Auf dem deutschen Abschnitt der transeuropäischen Bahn-Achse Paris - Wien - Budapest bündeln sich Wirtschafts- und Innovationskraft in besonderem Ausmaß. OB Gribl setzte sich dafür ein, "die Belange der transeuropäischen Magistrale, des bundesdeutschen Fernverkehrs und des Regio-Schienen-Takts auf dieser Strecke unter einen zu Hut bringen, so wie dies zwischen Augsburg und München bereits umgesetzt ist". IHK-Präsident Andreas Kopton hob hervor, leistungsfähige Infrastruktur sei das Rückgrat der "Technologie-Achse Süd".

Die Anmeldungen der Bahn zum Bundesverkehrswegeplan seien als deutliches Zeichen aufgenommen worden, dass wieder Bewegung in die Diskussion um eine Ertüchtigung der Bahnstrecke auch zwischen Ulm und Augsburg gekommen sei, waren sich Gribl und Kopton einig.
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