Bekenntnisse zur Friedensstadt - in der Straßenbahn

Wann? 23.10.2017 16:30 Uhr

Wo? St. Ulrich und Afra, Ulrichspl. 19, 86150 Augsburg DE
Die Jahrestagung zum Augsburger Religionsfrieden findet dieses Jahr an einem ganz besonderen Ort statt: in einer Straßenbahn! Am 23.10. geht es um »Bekenntnisse zur Friedensstadt Augsburg«. Bitte steigen Sie zu!
Augsburg: St. Ulrich und Afra |

7. Jahrestagung zum Augsburger Religionsfrieden am 23.10.:
»Bekenntnisse zur Friedensstadt Augsburg – Vielfalt heute erleben«
Straßenbahnfahrt durch Augsburg mit Tagung und Gespräch



Der Augsburger Religionsfrieden vom 25. September 1555 ist Grundstein für Augsburgs historische Verpflichtung als Friedensstadt. Die Herausforderungen, die sich damals mit der friedlichen Koexistenz der beiden christlichen Konfessionen verbanden, liegen für die Stadt Augsburg heute in der Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Vielfalt. Welche Erklärungen und Haltungen – welche Bekenntnisse – ergeben sich daraus aktuell für die Friedensstadt Augsburg?

Mein Bekenntnis zur Friedensstadt Augsburg – was muss noch geschehen?

Zum 500-jährigen Reformationsjubiläum hat das Kooperationsnetzwerk eine ganz besondere Jahrestagung vorbereitet: Auf einer Straßenbahnfahrt diskutieren die Gäste über das Bekenntnis zur Vielfalt in der Stadtgesellschaft. Es steigen ein: Expert*innen von Behindertenbeirat, Seniorenbeirat, Integrationsbeirat, Gleichstellungsstelle und Stadtjugendring sowie Vertreter*innen von Religionsgemeinschaften. Sie werfen einen Blick auf die Vielfalt in der Stadt und geben Auskunft über die Herausforderungen und Bedarfe, über Errungenes und ihre Wünsche für die Friedensstadt Augsburg.

Warum eine Straßenbahn?

Öffentliche Verkehrsmittel sind Orte der Vielfalt, die jede*r benutzen kann und die (fast) alle Winkel des Stadtraums durchmessen. Stadtteile, die völlig unterschiedlich sind, werden durch Bus oder Bahn durchfahren und miteinander verbunden. Die Straßenbahn ist, wie z.B. auch Bahnhöfe oder Flugplätze, ein Ort und zugleich ein Nicht-Ort. Ein Transitraum, der allen und niemandem gehört, aber für jeden zugänglich ist. Bei der Jahrestagung soll die Straßenbahn ein Ort der Begegnung und des Austauschs werden.

Was bedeutet das Bekenntnis zur Friedensstadt in Bezug auf Vielfalt/ Diversity?

Die Stadt Augsburg hat die »Charta für Vielfalt« unterschrieben. Sie betont damit ihr Streben nach der Schaffung eines vorurteilsfreien Arbeitsumfelds. Mit der »Resolution Friedensstadt Augsburg«, die sich noch in Abstimmung befindet, möchte die Stadt zum Ausdruck bringen, dass die Anerkennung der Vielfalt und ein gelingender Frieden in der Stadtgesellschaft aufs engste miteinander verknüpft sind. Das beinhaltet ein entschiedenes Vorgehen gegen Rassismus und Diskriminierungen auf Grund von Religion, Glauben und Weltanschauung, sozialer und geographischer Herkunft, Geschlecht, sexueller Zugehörigkeit, sozialer Lage, Aussehen, Alter und körperlicher oder geistiger Verfasstheit.

Ablauf:
16:30 Uhr: Treffpunkt vor St. Ulrich/ St. Afra
17:00 Uhr: Abfahrt und Grußwort durch Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl
19:15 Uhr: Ende der Fahrt, Haltestelle Senkelbach

Bahn fährt weiter zum Königsplatz. Im Anschluss an die Straßenbahnfahrt:
Get Together und Abschluss mit Gesprächen und Imbiss, Café Tür an Tür, Wertachstraße 29


Veranstalternetzwerk: Friedensbüro in Kooperation mit vhs Augsburg, Universität Augsburg - Lehrstuhl für Friedens- und Konfliktforschung und Lehrstuhl für Evangelische Theologie mit Schwerpunkt Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts, Büro für Migration Interkultur und Vielfalt der Stadt Augsburg und Evangelisches Forum Annahof

Schirmherrschaft: Dr. Kurt Gribl, Oberbürgermeister der Stadt AugsburgProf. Dr. Sabine Doering-Manteuffel, Präsidentin Universität Augsburg


Tickets: 8/ 5€VVK über https://friedensstadt-reformation-augsburg.reservi... beim AZ Kartenservice, Bürgerinfo am Rathausplatz, regio Augsburg, Theater Augsburg und allen Vorverkaufsstellen von reservix sowie ab 16:30 Uhr am Abfahrtsort St. Ulrich / St. Afra. Kultursozialticket für Inhaber*innen des Tafelausweises: 1€
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