BioSüd: Erfolgreiche Fachmesse in Augsburg

 

Am Sonntag traf sich die Bio-Branche auf der BioSüd in Augsburg. 485 Aussteller und 4.638 Fachbesucher sorgten für einen erfolgreichen Messetag.

Mit einer Vielfalt von Ausstellern und großem Besucherandrang präsentierte sich die regionale Fachmesse BioSüd auf gewohnt hohem Niveau. „Die BioSüd ist für die traditionell starke Bio-Branche in Süddeutschland als Angebots- und Kommunikationsplattform im Herbst gesetzt und punktet durch ihre klare Positionierung“, zeigt sich BioMessen-Veranstalter Wolfram Müller zufrieden. Das bestätigt Elke Röder, Geschäftsführerin des Bundesverbands Naturkost Naturwaren (BNN) e.V., der Schirmherr der Veranstaltungen ist. „Die BioMessen bieten Bio-Produkten ein angemessenes Umfeld. Auf der Ausstellungsfläche Naturkost und Naturwaren sind nur Produkte, die der Sortimentsrichtlinie von BNN und Naturkost Süd entsprechen, zugelassen. Dort muss man sich nicht durch Greenwashing hindurchfinden und kann im eigenen Unternehmen diese klare Orientierung an seinen Kunden weitergeben. In Zeiten des Generationswechsels, wenn viele Menschen neu in die Branche einsteigen, ist das sehr wichtig.“
Die Angebotsvielfalt ließ sich unter anderem auf dem neu gestalteten Neuheitenstand von Ecoinform erleben, der beim Fachpublikum gut ankam. Neben den etablierten Lieferanten der Bio-Branche präsentierten sich auf der BioSüd zahlreiche regionale, kleinere, oft junge Betriebe. „Mit dem neuen Konzept Machermarktplatz haben wir für diese wichtigen Impulsgeber ein eigenes Format geschaffen, das wir im kommenden Jahr kontinuierlich ausbauen werden. Wir sehen das als Investition in die Weiterentwicklung der Branche“, erläutert BioMessen-Veranstalter Matthias Deppe.
Eine lebhafte Diskussion zum Thema „Was bringt ein regionales Bio-Siegel für ein Bundesland“ erlebten die interessierten Zuhörer beim ebenfalls neu geschaffenen Diskussionsformat „Zwölf Uhr mittags“. „Das bayerische Bio-Regionalsiegel ist ein Angebot für alle Marktbeteiligten, das eine höhere Bio-Qualität in Kombination mit Herkunft aus und Verarbeitung in Bayern klar kommuniziert“, so Dr. Michael Lüdke, Referent Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.
Dr. Lüdke und Reiner Erben, Umweltreferent der Stadt Augsburg nutzten die BioSüd ebenso zu einem informativen Messerundgang mit den Vertretern der Branchen- und Anbauverbände wie die neu gekrönte bayerische Bio-Königin Eva Gottschaller. Auf die BioSüd in Augsburg folgt am 9. Oktober die BioNord in Hannover, die den Abschluss des BioMessen-Quartetts 2016 bildet.

Über die BioMessen
Die BioMessen (BioNord, BioSüd, BioOst, BioWest) sind Angebots- und Kommunikationsplattform für die Akteure der deutschen Bio-Branche. Sie richten sich ausschließlich an Fachbesucher, u.a. aus Naturkost- und Reformwarenhandel, Bio-Supermärkten, selbstständigem Einzelhandel/Spezialitätenhandel, Gastronomie- und Großverbraucher. Aussteller sind sowohl die bundesweiten Lieferanten des Bio-Fachhandels aus den Bereichen Bio-Lebensmittel und Naturkosmetik sowie der entsprechende Großhandel. Hinzu kommen regionale Anbieter wie zum Beispiel Winzer, Käsereien, Imker. Mit individuellen und authentischen Produkten leisten diese oft handwerklich arbeitenden Betriebe einen unverzichtbaren Beitrag zur Vielfalt und Lebendigkeit des qualitativ hochwertigen Angebots im Fachgeschäft.
Auf Gemeinschaftsflächen präsentieren sich die Anbauverbände des ökologischen Landbaus (u.a. Bioland, Biokreis, Demeter, Naturland) mit zahlreichen Unterausstellern. Angebote aus dem Reformwarenbereich werden auf der Sonderfläche ReformWelt unter Schirmherrschaft der Reformhaus eG gebündelt. Alle auf den BioMessen ausgestellten Produkte unterliegen klaren Kriterien und Zertifizierungsanforderungen. Diese orientieren sich an den Sortimentsrichtlinien des Bundesverbands Naturkost Naturwaren BNN e.V., der auch Schirmherr der Veranstaltung ist.
Alle vier BioMessen sind klimaneutral. Dabei beschreiten die Veranstalter mit einem Pilotprojekt neue Wege: Die klimaschädlichen Emissionen, die durch den Betrieb der Messehallen, An- und Abreise der Besucher usw. entstehen, werden durch Humusaufbau auf Betrieben des ökologischen Landbaus in Deutschland kompensiert. Dabei investieren die teilnehmenden Höfe in gezielte Maßnahmen wie Fruchtfolge, Kompostwirtschaft und „sanfte“ Bodenbearbeitung. Dadurch wird zusätzlich fruchtbarer Humus aufgebaut, der klimaschädliche Gase bindet.
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