Blinklicht fürs Nadelöhr: Kontrolle soll Pferseer Unterführung entschärfen

Die neuen elektronischen Warnsignale sollen Unfälle vermeiden. Foto: swa,Thomas Hosemann

Eine elektronische Höhenkontrolle soll jetzt dabei helfen, das Nadelöhr Pferseer Unterführung zu entschärfen. Immer wieder sind dort zu hohe Lastwagen stecken geblieben, haben die Oberleitungen der Straßenbahn beschädigt und den Verkehr teilweise über Stunden lahmgelegt.


Nachdem die Stadtwerke Augsburg (swa) bereits vor einem Jahr Warnschilder angebracht hatten seien sie davon ausgegangen, "dass die Schilder auffällig genug für jeden LKW-Fahrer sind", so Stadtwerke-Sprecher Jürgen Fergg. Nachdem aber dennoch weitere Unfälle aufgetreten seien, haben sich die swa in Abstimmung mit der Polizei und den städtischen Ämtern für eine dynamische Anzeige entschieden.
Fährt jetzt ein Lastwagen auf die Unterführung zu und missachtet die Warnschilder in den Zufahrtsstraßen zum Pferseer Tunnel, durchfährt er etwa 100 Meter vor der Einfahrt Unterführung eine Infrarot-Schranke. Ist das Fahrzeug zu hoch, wird der Fahrer dank der Höhenkontrolle mit blinkendem Gelblicht und digitalen Warntafeln auf die drohende Gefahr hingewiesen; so soll der Fahrer an der Weiterfahrt gehindert werden.

Gleichzeitig wird die Verkehrsleitstelle der Stadtwerke informiert, die sich über eine Verkehrskamera einen Überblick der Situation verschaffen kann.
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Hans Meixner aus Diedorf | 23.03.2016 | 12:42  
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