Botanischer Garten bereitet sich auf Frost vor

Der Botanische Garten bereitet sich auf den Winter vor: Empfindliche Arten wie das Pampasgras werden zusammengebunden. So kann die Winternässe das Herz der Pflanze nicht schädigen und die Niederschläge laufen außen ab. Foto: Stadt Augsburg/Botanischer Garten

Auch wenn ein richtiger Wintereinbruch noch aussteht, machen die Gärtner im Botanischen Garten die Grünanlage und Anpflanzungen winterfest.

Wer seinen Garten zuhause auf die kalte Jahreszeit vorbereiten will, sollte vor allem wissen, welche Pflanzen genügend winterhart sind, um die sinkenden Temperaturen ohne zusätzlichen Schutz zu verbringen. Viele Kübelpflanzen, die im Sommer auf den Terrassen zu sehen sind, kommen aus wärmeren Gefilden und sollten den Winter frostfrei und möglichst hell verbringen. "Jeder Tag frostfrei im Freien ist besser als im besten Überwinterungsquartier", weiß Bernhard Winzenhörlein, der Leiter des Botanischen Gartens und weist darauf hin, dass ein heller Raum immer einem dunklen vorzuziehen ist. Dagegen sind die meisten Gehölze und Stauden winterhart und treiben im Frühjahr wieder neu aus. Empfindlichere Arten werden zusätzlich mit Reisig oder Vlies gegen Kälte geschützt.

Zu ihnen gehören auch die Rosen. "Im Herbst werden die Rosen im Botanischen Garten einheitlich kniehoch zurückgeschnitten, um sie besser abdecken zu können, der eigentliche Rückschnitt erfolgt erst im Frühling", so Winzenhörlein. Auch die meisten Stauden werden erst im ausklingenden Winter zurückgeschnitten.
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