BRK-Bergwacht Augsburg rettet Gipfelkreuz

Die ehrenamtlichen Helfer der BRK-Bergwacht beim Aufstellen des umgestürzten Gipfelkreuzes, das der Augsburger Schreiner Andreas Schmid gespendet hatte. Foto: Johannes Wolf

In luftiger Höhe von 2608 Metern hat die Bergwacht Augsburg des Bayerischen Roten Kreuzes ein umgestürztes Gipfelkreuz neu aufgestellt. Der Augsburger Schreiner Andreas Schmid, selbst aktives Mitglied der Augsburger Bergwacht, hatte das Kreuz letztes Jahr angefertigt und gespendet. Durch einen Felsbruch war es umgefallen, jetzt steht es wieder auf dem Bockkarkopf. Der Berg ist Teil des Hauptkamms der Allgäuer Alpen, an der Grenze zwischen Bayern und Tirol.

Im Sommer 2016 hatte der selbstständige Augsburger Schreiner Andreas Schmid in Zusammenarbeit mit dem Team des Waltenberger Hauses das Gipfelkreuz aufgestellt. Nach wenigen Monaten brach jedoch der Fels, auf dem es festgeschraubt war. Um das Kreuz zu retten, rückten die BRK-Bergwachter aus Augsburg an.

Alles Werkzeug und Material, von der Schlagbohrmaschine bis zum Betonkleber, transportierten sie zu Fuß in 2608 Meter Höhe. Dort hatte kurze Zeit zuvor das Team des Waltenberger Hauses Beton, Wasser und Schalung hinaufgetragen und das neue Fundament gegossen. „Kaum stand das Gipfelkreuz wieder, waren auch schon die ersten Bergsteiger vor Ort, um dort für ein Erinnerungsfoto zu posieren“, sagt Andreas Möss, Bereitschaftsleiter der Augsburger Bergwacht.

Bis einschließlich 2009 hat die Bergwacht Augsburg im Sommer jedes Wochenende Vorsorgedienst auf dem 2084 Meter hoch gelegenen Waltenberger Haus gehalten. Inzwischen ist die Bergrettung aus dem Tal mit dem Hubschrauber effizienter und ein Vorsorgedienst auf Hütten ist nicht mehr zeitgemäß. Die Verbindung zwischen BRK-Bergwacht Augsburg, dem Waltenberger Haus und den Gipfeln herum blieb jedoch bis heute bestehen.
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