Demo gegen die PKK geplant

Am Samstag soll auf dem Rathausplatz eine Kundgebung gegen die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK stattfinden.

Als Organisator tritt der Augsburger Fatih Pürlü auf. Mehr als 1000 Teilnehmer werden erwartet, angemeldet ist die Demo mit 500 Teilnehmern. Die Einladung in den sozialen Netzwerken richtet sich vorrangig an Türken und türkischstämmige Deutsche, die gegen die Auseinandersetzung in der Türkei zwischen Kurden und Türken demonstrieren sollen. Angekündigt als friedlicher Protest trägt die Veranstaltungsseite auf Facebook deutliche nationalistische Züge. Zu den Unterstützern der Demo gehört auch ein Verein, der den Grauen Wölfen nahestehen soll. Die Stadt Augsburg wird in einer Pressemitteilung deutlicher: "Zu der Demonstration rufen unter anderem extrem nationalistische Gruppierungen auf. Bei ähnlichen Demonstrationen ist es in den letzten Tagen in Hannover, Stuttgart, Bremen, Hamburg sowie in Bern zu gewaltsamen Ausschreitungen mit vielen Verletzten gekommen. Es gibt gute Gründe zu befürchten, dass auch die Demonstration in Augsburg nicht ohne Ausschreitungen verlaufen wird und von den Versammlungsteilnehmern Hetze gegen Minderheiten ausgeht", warnt die Stadt. "Es geht nicht an, dass das Leiden, das auf beiden Seiten des Türken-Kurden-Konflikts Opfer hervor bringt, zu Propagandazwecken missbraucht wird. Hassparolen, Rechtsbruch und rechtsextreme Gruppen jedweder Art haben bei uns keinen Platz."

Die Polizei ist jedenfalls in Alarmbereitschaft, zumal bereits Vorbereitungen für Gegenveranstaltungen laufen.

Die Demonstration auf dem Rathausplatz beginnt um 15 Uhr. Einen Protestzug wird es nicht geben.
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