Den Genuss einer guten Zigarre erleben

Zigarren sind in Mode: Am aktuellen Boom der Zigarren, der in den 1990er Jahren in den USA begann und inzwischen Europa erreicht hat, haben Hollywood, das Showbusiness und prominente Zigarren-Aficionados ihren Anteil. Symbolbild: ©marcomayer / 123rf.de

Zigarren sind in Mode: Am aktuellen Boom der Zigarren, der in den 1990er Jahren in den USA begann und inzwischen Europa erreicht hat, haben Hollywood, das Showbusiness und prominente Zigarren-Aficionados ihren Anteil. In Filmen wie "Der Pate" oder "Forrest Gump" beispielsweise wird die Symbolkraft der Zigarre bewusst eingesetzt, um die Persönlichkeit einer Filmfigur zu betonen. Doch auch prominente Musiker wie Udo Lindenberg, Schauspieler wie Bruce Willis und Tom Cruise und legendäre Politiker wie John F. Kennedy und Winston Churchill gehören oder gehörten zu den leidenschaftlichen Fans einer gepflegten Zigarre.

Zigarren, insbesondere die exklusivsten Sorten, werden oft als Symbol von Macht, Einfluss und Reichtum betrachtet. Dies ist jedoch nur eine Seite der Medaille, denn es gibt auch eine Reihe von guten und preisgünstigen Zigarren, die durchaus den Geldbeutel schonen und zu feierlichen Anlässen genossen werden können.

Wie raucht man eine Zigarre?


Zigarren sind Genussmittel: Anders als Zigaretten werden Zigarren nicht schnell weggeraucht, sondern bewusst zelebriert. Mit einer Rauchdauer von 30 bis über 90 Minuten hat man schließlich auch jede Menge Zeit, die einzigartigen Tabakaromen bewusst zu genießen. Das Rauchen einer Zigarre ist ein Ritual, zu dem die Zigarrenwahl, der Anschnitt, das Anzünden und der Rauchgenuss gehören:

Zigarrenwahl:
Fachkundige Aficionados werden bereits eine Auswahl an Lieblingszigarren in petto haben. Anfänger wählen am besten zunächst sehr milde Zigarren wie die Fonseca Delicias und die Partagas Mille Fleurs, die Einsteigern zudem eine angenehme Rauchdauer von 30 bis 40 Minuten bescheren.

Anschneiden der Zigarre:
Das Anschneiden der Zigarre erfolgt mittels eines Zigarrenschneiders. Zigarrenschneider lassen sich in Zigarrencutter, Zigarrenbohrer und Zigarrenscheren unterteilen. Welche Art von Zigarrenschneider man letztlich wählt, ist eine Frage der persönlichen Vorliebe. Für Anfänger ist die Handhabung eines Zigarrencutters besonders einfach und intuitiv: Einfach den Kopf der Zigarre in den Cutter stecken und ein Stück der Zigarre abschneiden.

Anzünden der Zigarre:
Nach dem Anschneiden der Zigarre hält man das Brandende eine Weile über ein Feuerzeug. Am besten ist es, die Zigarre dabei langsam zu drehen. Nach etwa einer halben Minute bläst man einmal leicht gegen das Brandende: Jetzt sollte der ganze Tabak glühen.

Bahn frei also für den Rauchgenuss. Zigarren sind Genussmittel, die bewusst zelebriert werden sollten. Es reicht daher völlig aus, alle 30 bis 60 Sekunden an der Zigarre zu ziehen. Den Rauch sollte man eine Weile im Mund halten, damit sich die zarten Tabakaromen im gesamten Gaumen entfalten können. Man wird schnell merken, weshalb so viele Aficionados diesem genussvollen Hobby frönen.

von pm
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