Die Zirbelnuss kommt zurück

Das Dokument aus dem Jahr 1924 befasst sich mit der damaligen Reparatur der Zirbelnuss.


Die Zirbelnuss des Augsburger Rathauses ist repariert. Mit einem Spezialkran wird sie am Freitag wieder auf den Rathausgiebel gehoben und dort sicher montiert.

Im Zuge der Fassadensanierung des Rathauses war festgestellt worden, dass auch die aus Bronze gegossene Zirbelnuss auf dem Giebel des Rathauses Schäden aufweist. Weil vor allem auch die Befestigungen schadhaft waren, wurde das Augsburger Wahrzeichen Ende Juli mit einem Teleskopkran vom Dach des Rathauses abgenommen und zur Firma Nüssel nach München gebracht. Deren Werkstatt ist auf Restaurierungsarbeiten an Bronzekunstwerken spezialisiert.

Überraschend fand sich dabei im Sockel der Zirbelnuss ein Metallzylinder, der Anfang August im Beisein von Vertretern des Landesamts für Denkmalpflege und des Augsburger Hochbauamts geöffnet wurde. Zutage befördert wurde ein Dokument aus dem Jahre 1924, das sich mit der Reparatur und Montage der Zirbelnuss von 1924 beschäftigt, sowie vier Banknoten aus der damaligen Inflationszeit. Diese Erinnerungsstücke wurden - ergänzt um eine aktuelle Zeitungsseite sowie einen Fünf-Euro-Schein - wieder in den Metallbehälter eingelegt. Auch er hat seinen angestammten Platz im Sockel der Zirbelnuss wieder zurück.
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