Erbbaugrundstück in Augsburg für Fraunhofer-Gesellschaft

Der Freistaat Bayern will ein weiteres Grundstück für die Projektgruppe Ressourceneffiziente mechatronische Verarbeitungsmaschinen (RMV) Augsburg der Fraunhofer-Gesellschaft im Erbbaurecht bereitstellen. Foto: Michael Möckl

Der Freistaat Bayern will ein weiteres Grundstück für die Projektgruppe Ressourceneffiziente mechatronische Verarbeitungsmaschinen (RMV) Augsburg der Fraunhofer-Gesellschaft im Erbbaurecht bereitstellen.

"Die Staatsregierung investiert gezielt und massiv in Bildung und Wissenschaft. Der Wissenschafts- und Forschungsstandort Augsburg wird dabei weiter gestärkt werden. Langfristig verfolgen wir das Ziel, ein produktionstechnisches Fraunhofer-Institut in der Schwaben-Metropole aufzubauen. Der Innovationspark Augsburg wird hiermit weiter wachsen", teilte Finanzstaatssekretär Johannes Hintersberger (CSU) bei einem Besuch bei der Fraunhofer-Gesellschaft in Augsburg am Mittwoch mit.

Derzeit laufen nach den Angaben von Hintersberger die Gespräche bezüglich Detailfragen zwischen der Immobilien Freistaat Bayern und Fraunhofer-Gesellschaft. Das 15.100 Quadratmeter große Areal grenzt an das erweiterte Campus-Gelände der Uni Augsburg. Die Kosten für den vorgesehenen Neubau für die Fraunhofer-Gesellschaft werden auf 28 Millionen Euro geschätzt. Der Bund beteiligt sich daran mit 25 Prozent, der Freistaat mit einer Sonderfinanzierung in gleicher Höhe und mit EFRE-Mitteln zu 50 Prozent.

Die Projektgruppe RMV am Standort Augsburg wurde 2009 mit dem Ziel gegründet, den Ressourcenverbrauch in produzierenden Unternehmen nachhaltig zu mindern und einen Technologievorsprung zu erreichen. Der Aufbau einer Forschungsplattform für energiesparende Produktionstechnologien "Green Factory" umfasst auch die Fortführung der RMV und nun auch die bayerische Sonderfinanzierung für den Neubau.

Bayern setzt sich mit Nachdruck zugleich für die Forschung und den signifikant geringeren Energie- und Ressourcenverbrauch im verarbeitenden Gewerbe ein. "Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sind ein bedeutender Partner für die Wirtschaft. Sie stärken den Innovationsstandort Bayern", betonte Hintersberger.

"Zentrales Anliegen des Freistaats Bayern ist ferner, der Uni Augsburg die dringend benötigte Westerweiterung zeitgerecht zu ermöglichen." Deshalb appellierte Hintersberger bei seinem Besuch an die Stadt Augsburg, das Umlegungsverfahren für eine Erweiterung der Uni Augsburg zügig durchzuführen
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