Erste Bilanz für den Taktwechsel

Eine Woche nach dem Fahrplanwechsel und damit der Taktänderung ziehen die Stadtwerke Augsburg eine erste positive Bilanz. Der dichtere Takt bei Straßenbahnen am Abend bis nach Ladenschluss würde sehr gut angenommen, erklären die Stadtwerke in einer Pressemitteilung.

"Die Bahnen sind im 7,5-Minuten-Takt gut voll", sagt Stadtwerke-Sprecher Jürgen Fergg. "Das hängt natürlich auch mit dem Weihnachtsgeschäft zusammen, aber wir gehen davon aus, dass das erweiterte Angebot dauerhaft gut genutzt wird und die Stadtwerke damit einen Beitrag für die Belebung der Innenstadt bis Ladenschluss leisten."

Zum dichteren Abendtakt gibt es eine ganze Reihe positiver Rückmeldungen. Auch dass dafür der Takt in den Fahrgast ärmeren Vormittagsstunden zwischen 8 und 12 Uhr von 5 auf 7,5 Minuten verlängert wurde, wird von den Fahrgästen mitgetragen. "Schließlich ist es auch beim 7,5-Minuten-Takt möglich, ohne auf den Fahrplan zu sehen zur Haltestelle zu gehen und in wenigen Minuten kommt die Straßenbahn", so der Sprecher. Sehr gut komme an, dass auch die Buslinien 35, 22 und 23 bis 20:15 im 15- beziehungsweise Zehn-Minuten-Takt verkehren und damit auch die CityGalerie bis Ladenschluss besser angebunden ist.

Zu Verunsicherung hat bei etlichen Fahrgästen die Änderung der Linienbezeichnung in Haunstetten geführt. Bisher verliefen die Ringlinien 34 und 39 auf der gleichen Route gegenläufig, die eine Linie fuhr in die eine Richtung, die andere auf demselben Linienweg in die andere Richtung. Das ist für Linienverläufe aber unüblich und auch nicht logisch. Deshalb bekam Haunstetten mit den neuen Linien 24 und 25 zwei getrennte Linienäste, die den bisherigen Ring in zwei Hälften teilen: Die neue Linie 24 befährt den östlichen Linienast von Haunstetten Nord über das Klinikum Süd nach Haunstetten Süd. Dort wechselt der Bus lediglich die Liniennummer in 25 und fährt den westlichen Linienast weiter über Haunstetten West zurück nach Haunstetten Nord. "Eigentlich wollen wir damit für mehr Klarheit in der Linienführung sorgen", so Fergg. "Umso mehr bedauern wir, dass diese Änderung bei unseren Stammkunden zunächst zu Irritationen geführt hat, obwohl im Vorfeld Mitarbeiter in den Fahrzeugen über die Änderungen informiert haben."
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