Friedberger Volksfest startet am Freitag

Noch herrscht reger Baubetrieb im Zelt des Festwirts Karl Asum. „Jede Menge Arbeit, aber wir sind im Zeitplan“, sagt der Stammpächter auf dem Friedberger Volksfestplatz. Am kommenden Freitag, 3. August, geht es um 18 Uhr mit dem Auszug aus der Stadt offiziell los.

Nach einem Konzert der Stadtkapelle auf dem Marienplatz werden die Beteiligten in einem Festzug durch die Stadt zum Volksfestplatz ziehen. Auch dieses Jahr fahren wieder zahlreiche Oldtimer in der Parade mit. Danach wird Bürgermeister Dr. Peter Bergmair die Festsaison mit dem Bieranstich einläuten.

Dieses Jahr darf zwei Tage länger gefeiert werden. Durch die Regelung, die Maria Himmelfahrt als Feiertag in den Festbetrieb einschließt, hat man sich auf 13 Festtage verständigt. Mit maximal 13 Tagen sollen auch alle künftigen Volksfeste stattfinden können, entschied hierzu im Vorfeld der Stadtrat. Darin eingeschlossen müssen jedoch auch Sonderveranstaltungen sein, die vor oder nach dem Volksfest im Zelt stattfinden würden.

„200 Liter Freibier“ hat Bernhard Sapper von der Brauerei Unterbaarer Bier für die Eröffnung zugesagt. Für alle, die nicht in den Genuss des Freibiers kommen, beträgt dann der reguläre Maßpreis 6,90 Euro. Damit liegt der Preis 30 Cent unter dem Preis für einen Liter Bier auf dem Augsburger Plärrer.

Auch für das Ambiente in seinem Zelt hat sich Festwirt Asum in diesem Jahr jede Menge einfallen lassen. So werden die „Boxen“ diesmal nicht nur mit einer anderen Festzeltgarnitur bestückt, sondern auch erhöht.

Für die Freunde der Bar wartet in diesem Jahr eine noch größer gestaltete Almhütte. Und auch der Freibereich erhält eine Aufwertung: Der Biergarten vor dem Zelt bekommt einen Fußboden, so dass Gäste künftig nicht mehr auf dem nackten Betonboden sitzen müssen.

Auch beim Weinzelt wurden Verbesserungen vorgenommen, hier wurde der kleine Biergarten zur Seite verlagert, was mehr Außenplätze für Besucher schafft.

Große Verantwortung und viel Engagement zeigte bereits im Vorfeld der Verkehrsverein Friedberg, der traditionell die gesamte Organisation des Festes übernimmt. Im zweiten Jahr ist auch Platzmeister Florian Eckardt wieder mit von der Partie und hat schon während des Aufbaus dafür Sorge getragen, dass alle Aussteller mit ihren Plätzen zufrieden sind. Rund 60 Prozent der Aussteller werden dabei altbewährte Fahr- und Volksfestgeschäfte sein. Für die Liebhaber von rasanten Fahrten wartet daher die „Leopardenspur“ und die „Krake“. Neu im Programm ist eine Schiffschaukel.

„Ich bin besonders stolz auf die vielen Ehrenamtlichen im Verkehrsverein, ohne die so ein Fest gar nicht erst möglich wäre“, so Eckardt. Auch in diesem Jahr lobte er die gute Zusammenarbeit mit der Stadt bei den Vorbereitungen fürs Volksfest. Ein buntes Festprogramm soll bis zum 15. August bis zu 50 000 Besucher anlocken.

Der Festwirt hat dafür bei den Kapellen im Zelt tief in die Tasche gegriffen. So spielen neben den Klassikern wie „Dolce Vita“ am 12. August auch neue Bands, wie „Wobble“ am 4. August, die jüngeres Publikum anziehen sollen. Beliebt und bewährt findet am ersten Sonntag um 10 Uhr wieder die Rockmesse mit den Pallottinern statt.

Der erste Montag am 6. August ist den älteren Bürgern gewidmet. Zwischen 13 und 19 Uhr spielt hier auch die Stadtkapelle. Viel Andrang erwarten alle Beteiligten zudem am 8. August aufgrund des Feiertags in Augsburg und der Tatsache, dass hier ein Kindernachmittag mit verbilligten Preisen auf dem Volksfest stattfindet.

„Viel Zulauf wünschen wir uns auch für den Tag der Betriebe, Vereine und Behörden am 9. August“, so Eckardt. Mit einem Partner-Gutschein ermöglicht der Festwirt Besuchern auch in diesem Jahr wieder zwischen 11 und 14 Uhr an ausgewählten Tagen für zwei Mittagessen nur eines zu bezahlen.

Wer mehr über die einzelnen Veranstaltungen und Aktionen während aller 13 Festtage erfahren möchte, findet alle Informationen rund um das Friedberger Volksfest im Internet unter www.volksfest-friedberg.de.
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