Friedensfest: Was Augsburger darüber wissen

Das Friedensfest in Augsburg war auch schon in den vergangenen Jahren ein großer Erfolg.
Das Hohe Friedensfest am 8. August in Augsburg ist der weltweit einzige gesetzliche Feiertag, der nur in einer Stadt gilt. An diesem Tag feiert man die Religionsfreiheit der Evangelischen Christen nach der Unterdrückung zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Es wurde erstmals im Jahr 1650 gefeiert, nachdem die Protestanten das Recht zur Religionsausübung und ihre Kirchengebäude wiedererlangt hatten. Innerhalb der Stadtgrenzen Augsburgs haben die Berufstätigen frei.

Das wissen Augsburger und Nicht-Augsburger wirklich über diesen Tag

Viele Bürger aus Augsburg wissen, was an diesem Tag zelebriert wird. Die 44-jährige Religionslehrerin Susanne Lidl findet es gut, dass dieser Tag so groß in ihrer Stadt gefeiert wird. Sie selbst nimmt an der Friedenstafel teil. Auch die 28-jährige Sandra und die 30-jährige Christina sind froh, dass an diesem Feiertag Programme stattfinden, da dadurch die Geschichte erhalten bleibe und auch Jugendliche etwas darüber lernen können. "Wir beide freuen uns aber auch darüber, einen Tag mehr frei zu haben", erzählen die Beiden.
Vor allem Nicht-Einwohner, die hier in Augsburg arbeiten, freuen sich über einen arbeitsfreien Tag. Leute, die nur zu Besuch hier sind freuen sich für die Augsburger. Viele von ihnen finden es toll, dass die Stadt dieses wichtige Ereignis feiert.
Aber es gibt ein paar Leute, die von diesem Fest gar nichts wissen. Viele interessiert es gar nicht aber sie sind froh darüber, frei zu haben. Die 33-jährige Kati aus Augsburg freut sich diesen Tag mit der Familie verbringen zu können und nicht mit dem Friedensfestprogramm. Der 63-jährige Raimund Mailer weiß auch nicht genau, worum es sich bei dem Friedensfest handelt. Er ist vor längerer Zeit schon aus der evangelischen Kirche ausgetreten und setzt sich nicht mehr mit religiösen Ereignissen auseinander.
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