Gefahr durch Streusalz

Hunde haben oft viel Freude an und in der weißen Pracht – wenn die Pfotenpflege stimmt (Foto: pixelio.de / M. Großmann)

Tierschutz / Sorgfältige Pfotenpflege hilft Hunden im Winter

Augsburg. Im Schnee spielen macht vielen Hunden Spaß, andere Seiten des Winters bereiten ihnen weit weniger Vergnügen. „Eis, Schnee, Streusalz und Splitt beanspruchen in der kalten Jahreszeit die empfindlichen Hundepfoten ganz besonders“, erklärt dazu Sabina Gaßner, Geschäftsführerin des Augsburger Tierschutzvereins. Häufig wird die Haut an den Sohlen und zwischen den Zehen der Tiere davon spröde oder sogar rissig.

Vor und nach jedem Spaziergang sollten Hundefreunde deshalb die Pfoten ihrer Tiere einreiben, etwa mit Hirschtalg, pflanzlichem Melkfett, Ringelblumensalbe oder einer Spezialcreme aus dem Fachhandel. Salz und Eis werden nach jedem Ausflug mit lauwarmem Wasser von Pfoten und Fell abgewaschen und Splitt entfernt. „Lassen Sie Ihren Hund nicht selbst die Pfoten ablecken,“ rät Gaßner, „Streusalz ist weder für Tiere noch für Mensch und Natur gesund.“ Daher auch ihre Bitte, „selbst vor der buchstäblich ‚eigenen Haustür‘ so zurückhaltend wie möglich streuen.“ (es)

Bei Fragen zur Tierpflege hilft gern: Tierschutzverein Augsburg und Umgebung e.V., Tel. 08 21/455 290-0, www.tierschutz-augsburg.de
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