Gestiegene Kosten für Theatersanierung: "Nicht sicher, dass es bei diesem Betrag bleibt"

Die Sanierung des Theaters wird teuer. Wie hoch die Kosten letztenendes werden ist noch unklar.

Auf der Stadtratspressekonferenz am Mittwoch hat Oberbürgermeister Kurt Gribl die Tagesordnungspunkte der Stadtratssitzung am Donnerstag vorgestellt, und hat dabei unter anderem die steigenden Kosten für die Sanierung des Theaters thematisiert.

"Es läuft", sagt Kurt Gribl zum Thema Theatersanierung. Die Entwurfsplanung stehe im Konzept, das die Grundlage für die Genehmigungsplanung sei. Er erklärt die steigenden Kosten am Beispiel eines Brennglases. Je schärfer man das Glas stelle, desto schärfer werde das Bild. Je weiter also die Planung voranschreite, je mehr Erkenntnisse man gewinne, desto schärfer werde das Bild und desto genauer könne man die Kosten für das Projekt planen und vorhersehen. Der Kostenpuffer sei noch nicht aufgebraucht, man liege im geplanten Budget.

Aber: "Ich kann nicht die Sicherheit geben, dass es bei diesem Betrag bleibt", gesteht Gribl. "Es ist mir klar, dass beim Theater noch einiges kommen wird."

Grund dafür seien die Mängel und Schäden, die erst während der Sanierung deutlich würden. So habe man zum Beispiel kürzlich festgestellt, dass die Wände mit Bauschutt gefüllt sind. Das sei erst klar geworden, als die Holzfasade von den Wänden abgenommen wurde, gibt der Pressesprecher Richard Goerlich zu bedenken.
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