Grüne wollen mehr musikalische Bildung

Die Grüne Stadtratsfraktion begrüßt die geplante Einrichtung eines Mozartbüros für die Stadt Augsburg.

Die Fraktionsvorsitzende Martina Wild erklärte: "Die Familie Mozart war vor der Geburt Wolfgang Amadeus' für mehrere Generationen in Augsburg beheimatet. Wenn es also eine deutsche Mozartstadt gibt, dann kann es nur Augsburg sein. Aus diesem Grund ist es richtig, unsere Stadt mit dieser Dachmarke regional, national und international bekannter zu machen, sie im Kontext der anderen Mozartstädte weiter kontinuierlich zu platzieren und kulturpolitische Akzente zu setzen. Wir unterstützen daher nachdrücklich die Einrichtung eines Mozartbüros."

Die grüne Stadtratsfraktion begrüßt auch die vom Kulturreferenten vorgeschlagene Ausgestaltung des Mozartbüros. Verena von Mutius, die kulturpolitische Sprecherin, sagte: "Ein einheitliches Marketing für die Mozartaktivitäten in unserer Stadt ist auf jeden Fall richtig und sinnvoll. Eine reine Koordination der Werbung beziehungsweise des Corporate Designs reicht aber aus unserer Sicht nicht aus."

Für die Grünen spielt gerade das Thema kulturelle Bildung bei einer Neuausrichtung der Mozart-Aktivitäten eine wichtige Rolle. "Leopold Mozart ist Sohn unserer Stadt und wurde im 18. Jahrhundert weniger durch seine Musik als durch seine Violinschule berühmt. Musikalische und Allgemein-Bildung war sein Herzensanliegen, so unterrichtete er seine Kinder nicht nur in Musik sondern auch in allen anderen Fächern. Ein neues Mozartfestival muss aus unserer Sicht noch intensiver als bisher mit dem Gedanken der musikalischen Bildung verbunden sein. Ein Fokus auf das Werk der Familie Mozart als Lehrende und Lernende ist ein Augsburger Spezifikum", ist Verena von Mutius überzeugt.
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