IHK Schwaben bietet Informationsservice zur Integration von Flüchtlingen

Die IHK Schwaben startet einen Informationsservice zur Integration von Flüchtlingen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt.

Die Integration von Asylbewerbern mit hoher Bleibeperspektive und anerkannten Flüchtlingen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die auch die Wirtschaft vor große Herausforderungen stellt. „Trotz der großen Anstrengungen, die vor uns liegen, sind wir davon überzeugt, dass die Aus- und Weiterbildung die beste Integration in den Arbeitsmarkt und schlussendlich in unsere Gesellschaft ist. Dies muss so rasch wie möglich gelingen.“ Deshalb startet die IHK Schwaben nach ihrem deutschlandweit einzigartigen Pilotprojekt „Junge Flüchtlinge in Ausbildung“ zusätzlich einen umfassenden Informationsservice für Unternehmer und Asylbewerber mit hoher Bleibeperspektive:

Info-Hotline für Unternehmer: Unter der Telefonnummer 0821/3162-1401 geben Experten der IHK Schwaben täglich von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr Auskunft, welche Regelungen bei der Aus- und Weiterbildung von Flüchtlingen zu beachten sind.

Info-Nachmittag für Flüchtlinge mit hoher Bleibewahrscheinlichkeit: Zudem bietet die IHK Schwaben für Asylbewerber mit hoher Bleibeperspektive aus den sogenannten nicht sicheren Herkunftsländern wie Syrien, Irak, Afghanistan, Eritrea und Somalia jeden Donnerstagnachmittag von 14:00 bis 17:00 Uhr eine Erstberatung an.

Info-Internetseite: Auf der Internetseite www.schwaben.ihk.de/fluechtlinge finden Unternehmen alle wichtigen FAQ auf einen Blick.

Peter Saalfrank, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben:
„Unser Pilotprojekt ,Junge Flüchtlinge in Ausbildung‘ hat uns gezeigt, dass der Informationsbedarf bei Unternehmen wie auch bei Flüchtlingen über die rechtlichen Voraussetzungen und die Möglichkeiten einer Ausbildung sehr groß ist. Darüberhinaus haben wir erfahren, dass die Unternehmen im Kammerbezirk mit Engagement unser Projekt unterstützen. Aktuell konnten wir 55 junge Flüchtlinge aus nicht sicheren Herkunftsländern in eine Ausbildung in einem IHK-Beruf vermitteln.“
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