Inklusiver Sport

Wie man den Schläger bei der Vor- und Rückhand richtig hält, erklärt Dieter Voigt, stellvertretender Abteilungsleiter der Post SV Telekom, Markus Schöniger von den Augsburger Ulrichswerkstätten. Foto: Caritas/Bernhard Gattner.

Jugendliche der Post SV Telekom treffen sich zur "inklusiven Sporteinheit" mit Mitarbeitern der Ulrichswerkstätten.

Sport verbindet. Er kann Barrieren überwinden. Es gibt nur drei Voraussetzungen dafür: Die Leidenschaft für den Sport, die Bereitschaft sich dafür auch anstrengen zu wollen und die Organisatoren, die die Sportler zusammenbringen müssen. Dieter Voigt, im Hobby stellvertretender Abteilungsleiter der Post SV Telekom, und Christian Küster, Sportübungsleiter in den Ulrichswerkstätten Augsburg der CAB Caritas Augsburg Betriebsträger gGmbH, haben dies erreicht. In den Sporthallen der Berufsschulen an der Haunstetter Straße fand nun die "inklusive Sporteinheit" statt.

Markus Schöniger arbeitet in den Ulrichswerkstätten am Hanreiweg in Augsburg. Gemeinsam mit anderen Werkstattbeschäftigten trifft er sich regelmäßig mit Küster zum Tischtennis-Spielen. Doch als der Tag kam, an dem er abends mit den Jugendlichen der Post SV Telekom und deren Trainern spielen würde, hat er "die Stunden gezählt, bis es endlich losging."

Auch Übungsleiter Küster war von den Jugendlichen angetan. "Sie machen das echt super. Sie fordern unsere Werkstattbeschäftigten, zeigen ihnen, was möglich ist, überfordern sie aber nicht." Voigt zeigte Markus Schöniger, wie wichtig die richtige Haltung bei der Vor- beziehungsweise Rückhand ist, um den Ball gezielt zurückspielen zu können. So versteht Küsters Mannschaft das Training als Herausforderung, besser zu werden. "Das gelingt auch, weil sie hier erfahren, dass sie dies auch können."
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.