Interview mit den Ehrlich Brothers

STaZ-Redakteurin Christine Wieser im Gespräch mit den Ehrlich Brothers.

Wegen der überwältigenden Nachfrage setzen die sympathischen Zauberbrüder ihre Erfolgstour "Magie - Träume erleben" fort. In Augsburg werden ihre Illusionen am Freitag, 27. Februar, um 20 Uhr in der Schwabenhalle, Messezentrum 5, für die Besucher zur Wirklichkeit.

StadtZeitung: Sie standen schon in den USA, in Moskau, in Dubai und auf den Bahamas auf der Bühne, was reizt Sie da noch an einem Auftritt in Augsburg?
Ehrlich Brothers Chris und Andreas: Wir geben in diesem Jahr über 100 Auftritte in Deutschland und Europa. Dadurch ist es uns möglich, nicht nur in den Arenen der großen Städte aufzutreten, sondern auch in etwas ländlicheren Gebieten. Und, wer braucht schon Las Vegas, wenn man Augsburg haben kann ?

StaZ: Welche Ansprüche haben Sie an sich, in der Rolle als Zauberer?
Andreas: Mein Bruder und ich möchten mit unseren Illusionen die Erwachsenen wieder ein Stück weit Kind werden lassen. Zu staunen und nicht zu verstehen, wie etwas geht, ist ein Gefühl, das man besonders aus der Kindheit kennt. Es geht eigentlich für unsere Fans weniger um die Frage "wie geht's", sondern eher darum, sich fallen zu lassen und in eine Welt voller Magie einzutauchen.

StaZ: Wie bereiten Sie sich für Ihren Auftritt bei "Magie - Träume erleben" vor?
Chris: Andreas und ich möchten unseren Fans jeden Tag eine perfekte Show bieten. Dafür gehen wir häufig schon ganz früh morgens mit unserer Crew in die Arenen & Hallen rein, um technisch alles bestmöglichst vorzubereiten. Wenn technisch dann soweit alles eingerichtet ist, proben wir tagsüber häufig vereinzelte Illusionen, um sie jeden Tag ein Stück besser zu machen.

StaZ: Was glauben Sie, welche Menschen neugierig darauf sind, Ihre Magie zu enträtseln?
Andreas: Die Frage ist gut! Und ich kann sie gleichzeitig schlecht beantworten. Wenn wir in die Gesichter der Menschen schauen, sehen wir alle Generationen vertreten. Da ist die Omi mit ihrem Enkel, das jungverliebte Paar und auch die Facebook-Generation. Es ist toll, dass sich alle Altersklassen für unsere Show interessieren. Das ist für eine Illusionsshow wirklich etwas sehr außergewöhnliches.

StaZ: Gab es jemals einen Zaubertrick, an dem Sie fast gescheitert wären?
Chris: Es gibt eigentlich immer, Momente, wenn wir eine neue Illusion bauen, an denen wir nicht weiterkommen. Wir möchten die Illusion ja immer so unglaublich wie möglich haben. Das ist ein sehr hoher Anspruch, den wir da an uns selbst und an die Show haben. Häufig ist es aber so: Wenn einer von uns beiden nicht mehr weiter weiß, hat der andere eine gute Idee, wie es gehen könnte. Das hat uns schon häufig geholfen.

StaZ: Haben Sie besondere Vorstellungen und Wünsche zu zukünftigen Illusionen, die Sie beide selbst als absurd, aber gerade deshalb als ungeheuer reizvoll empfinden?
Ehrlich Brothers: Wir würden gerne mal eine Illusionsshow auf dem Mond aufführen. Ja - schweben im Weltall, oder so!

StaZ: Gibt es jemanden, dem Sie ihre rätselhaften Tricks einmal vererben werden?
Andreas: Das wissen wir noch nicht. David Copperfield wollte ja die Aufführrechte an zwei unserer Illusionsprinzipien erwerben. Das Angebot haben wir nicht angenommen, weil wir die Illusionen in unserer eigenen Show selbst aufführen wollten. Was nach unserer aktiven Zeit kommt, wissen wir noch nicht. Das wird aber hoffentlich auch noch lange dauern, denn zur Zeit könnten wir uns nichts schöneres vorstellen, als auf großer Tour zu sein und die Menschen zu verzaubern.

StaZ: Wer dürfte Sie gerne als Sozia auf Ihrem Feuerstuhl auf der Fahrt ihrer magischen Traumreise auf der Bühne begleiten?
Chris: Helene Fischer. - Aber dafür müssen wir erst Florian Silbereisen magisch verschwinden lassen!

Vielen Dank für das Interview
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