Jede Menge Weihnachten im Museum

"Weihnachten ist PRÄSENT": Unter diesem Titel zeigt das Diözesanmuseum St. Afra noch bis zum 8. Februar 2015 eine große Sonderausstellung.

Wie Bischofsvikar Karlheinz Knebel bei der Eröffnung betonte, sei der Titel der Schau bewusst zweideutig gewählt. Weihnachten sei in der Gesellschaft bereits seit Wochen "präsent", wie allein schon der Blick in die Geschäfte zeige. Weihnachten werde von vielen Menschen aber auch als etwas Wunderbares empfunden. "Die Ausstellung möchte uns eine Zeit des Nachdenkens und der Besinnung auf das Geschehen von Weihnachten schenken", so der Bischofsvikar.

Dieses Geschehen von Weihnachten wird in der Ausstellung umfassend behandelt. Die 62 Exponate konzentrieren sich nicht nur auf die Schlüsselszene der Geburt Christi selbst. Vielmehr wird das ganze Weihnachtsgeschehen vorgestellt, beginnend mit der Verkündigung des Engels Gabriel an Maria bis zur Anbetung der Könige und der Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten. Gezeigt werden Gemälde, Skulpturen, Grafiken, Krippen und andere Kunstwerke. Es gehe dabei um den "ikonographisch-theologischen Gehalt von Weihnachten im Laufe der Jahrhunderte", beschreibt Museumsleiterin Melanie Thierbach im prächtig bebilderten und im Museumsshop erhältlichen Katalog das Ziel der Ausstellung. Das älteste gezeigte Stück ist eine Handschrift aus dem 11. Jahrhundert, das jüngste eine Krippe aus dem Jahr 1994.

Geöffnet ist das Museum dienstags bis samstags von 10 bis 17 Uhr, sonntags von 12 bis 18 Uhr. Am 24. und am 31. Dezember ist es geschlossen.
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