Kindheit im Wandel der Zeit

Wie sah der Lebensraum für Kinder vor Jahrzehnten oder gar Jahrhunderten aus? Dieser Frage geht eine Ausstellung in den Räumen des Bezirks Schwaben in Schloss Höchstädt nach. Die Präsentation steht unter dem Motto „Kinder, wie die Zeit vergeht!“ und zeigt das Kindsein in Schwaben von der Vergangenheit bis in die Gegenwart und Zukunft. Sie ist bis einschließlich Sonntag, 6. Oktober, zu sehen.

Veranschaulicht wird dieser Komplex mit vielen historischen Ausstellungsstücken. Sie haben die Organisatoren Kleidung, Schulsachen und Spielzeug zusammengetragen, um den kindlichen Alltag längst vergangener Zeiten aufleben zu lassen.

Die Ausstellung zeigt die Kindheit als eine wechselvolle Geschichte. Denn Kindheit, wie wir sie heute verstehen, hat sich erst langsam ab dem 18. Jahrhundert herausgebildet. Bis heute hat sie sich zudem zahlreichen Veränderungen und Anpassungen unterworfen. Sie war von kulturellen und geistigen Zeitströmungen ebenso abhängig wie von und politischen Anschauungen. Hinzu kamen Wohnort und Status der Eltern.

Im Mittelpunkt der Präsentation stehen historische Objekte und Bilder, die die Thematik in einen plastischen Fokus versetzen. Hier finden Themen wie Geburt, Säuglingspflege, Familie, Kleidung, Kinderzimmer, pädagogische Erziehung und Spiel viel Platz. Positiv ist, dass auch mit den Händen „geschaut“ werden darf. Um das zu verwirklichen gibt es eine Reihe von so genannten „Ausprobierstationen“. Dort können kleine und große Besucher die verschiedenen Bereiche und Strukturen der Kindheit erkunden und aktiv erleben.

Kinderlieblinge zu Gast

Die Ausstellung wird darüber hinaus von einem bunten Rahmenprogramm begleitet. So kommen beispielsweise Kinderlieblinge wie der Froschkönig, Ritter Rost und das Urmel zu Gastspielen ins Schloss.

Das Ramenprogramm


Die Ausstellung „Kinder, wie die Zeit vergeht!“ im Schloss Höchstädt wartet mit Führungen für Erwachsene an den Sonntagen 26. Mai, 23. Juni, 28. Juli und 25. August, jeweils um 14 Uhr auf.

Die Ausstellung „Kinder, wie die Zeit vergeht!“ im Schloss Höchstädt wartet mit Führungen für Erwachsene an den Sonntagen 26. Mai, 23. Juni, 28. Juli und 25. August, jeweils um 14 Uhr auf. Sonntägliche Familienführungen mit Kreativteil gibt es am 14. Juli (Alles Bullerbü? Kindheit auf dem Land), am 11. August (Auf der schwäbischen Eisenbahn) und am 8. September (Kuschelweich – Käthe Kruse Puppen, Teddybär & Co.). Beginn ist jeweils um 15 Uhr. Eine weitere Veranstaltung ist „Ritter Rost“, eine musikalische Lesung mit Burgfräulein Bö Patricia Prawit, am Mittwoch, 29. Mai, um 15 Uhr. Am Sonntag, 9. Juni, gibt die „Augsburger Puppenkiste“ ihre Visitenkarte ab. An diesem Tag gibt es ab 12 Uhr eine Sprechstunde in Evis Puppen- und Teddyklinik, um 14 Uhr eine Familienführung („Lass die Puppen tanzen“), um 16 Uhr „Urmels große Reise“ und um 19 Uhr ein Puppenkisten-Kabarett für Erwachsene.

Unter dem Motto „Ene mene muh“ verspricht ein Aktionstag im Schlosshof am Sonntag, 7. Juli, von 13 bis 17 Uhr Kinderspiele von gestern und heute. „Malte Maulwurf“ heißt eine interaktive Lesung am Donnerstag, 1. August, um 15 Uhr. „Die Puppe Mirabell“ wird vom Klexs Theater am Dienstag, 10. September, um 15 Uhr aufgeführt. Das Drachenfest mit Märchenzelt, Drachenbau, Führungen, Musik und vieles mehr geht am Sonntag, 6. Oktober, ab 14 Uhr über die Bühne.
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