Kolping-Pilgerreise ins Heilige Land - Lesen im fünfen Evangelium

Die Kolping-Pilgergruppe nach der Messfeier am Ölberg mit Blick auf den Tempelberg von Jerusalem mit dem Felsendom
Jerusalem (Israel): Grabeskirche |

38 Pilgerinnen und Pilger waren vom 29. Oktober bis 5. November 2017 mit Kolping-Diözesanpräses Domvikar Alois Zeller unterwegs in Israel und Palästina. Der Kirchenvater Hieronymus, der das Heilige Land als „fünftes Evangelium" bezeichnet, gab den Impuls für das Motto der Reise „Lesen im fünften Evangelium“. In Nazareth, Bethlehem, Kafarnaum, Tabgha, Jericho und Jerusalem hörten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die entsprechenden Texte aus der Bibel.

In Tel Aviv, Akko, Jaffa, Caesarea Maritima, Haifa und Massada vermittelte Reiseführer Amos Garbatski viel Wissenswertes über die wechselvolle Geschichte und über die heutige Gesellschaft und Politik. Die Messfeiern in der Petruskirche in Jaffa, am See Genezareth, in der Josefskirche in Nazareth, in einer Grotte auf den Hirtenfeldern von Bethlehem und in der Kirche „Dominus flevit“ am Ölberg in Jerusalem waren Höhepunkte der Pilgerreise. Beeindruckend war für die Teilnehmenden auch der Besuch des Shabbat-Gebetes in der Großen Synagoge von Jerusalem und an der Klagemauer. Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem rief die Gräueltaten, die dem jüdischen Volk während des Nationalsozialismus zugefügt wurden, in Erinnerung. Die in Deutschland geborene und in Palästina lebende Christin Kadra Zreineh führte die Kolping-Pilgergruppe durch Bethlehem und vermittelte dabei auch ihre Sehnsucht nach Frieden und Versöhnung im Heiligen Land.



Ausführliches Tagebuch zur Pilgerreise auf www.kolpingwerk-augsburg.de
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