Kundgebung gegen Ausländerfeindlichkeit

Rund 200 Personen, unter ihnen Integrationsreferent, folgten dem Aufruf zu einer kurzfristig initiierten Kundgebung unter dem Motto »AugeNauF - Augsburg gegen Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit!« auf dem Königsplatz. Foto: Hans Blöchl

Etwa 200 Personen, unter ihnen der Augsburger Integrationsreferent Reiner Erben, folgten am vergangenen Freitag dem Aufruf zu einer kurzfristig initiierten Kundgebung unter dem Motto "AugeNauF - Augsburg gegen Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit!" auf dem Augsburger Königsplatz.

Die Initiatoren wollten damit ein Zeichen gegen die in verschiedenen Städten stattfindenden Demonstrationen von "Pegida" und anderen Organisationen Zeichen setzen. Ein junger Mann der nur seinen Vornamen Simon genannt haben wollte, verlas eine Erklärung, in der die Ängste und Sorgen junger Menschen vor einer negativen gesellschaftlichen Entwicklung zum Ausdruck kamen.

Der Vorsitzender des Intergrationsbeirates Tugay Cogal und Thorsten Frank, Vorsitzender der Augsburger Europa-Union, riefen zu friedlichem Zusammenleben in der "Friedensstadt Augsburg" auf. Andere Redner setzten eher gesellschaftskritische Akzente und verurteilten die Demonstrationen mit teils drastischen Worten als "rassistisch und fremdenfeindlich".

Nach dem gegen Ende der Eindruck entstand, dass "die versprengten Reste alter K-Gruppen nutzten die Kundgebung als Bühne für ihr Parteiprogramm und abstruse Verschwörungstheorien" nutzten, so eine Teilnehmerin, löste sich die Veranstaltung schnell auf.
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