Lab30: Neue visuelle und akustische Eindrücke

17 Projekte gab es in der diesjährigen Ausstellung im Kulturhaus Abraxas zu sehen. Begleitet wurde die Ausstellung von einem bunten Programm mit zahlreichen Aktionen, Konzerten, Filmen und Workshops.



Erstaunliche Klang- und Kunst-Experimente konnten die Besucher im 14. Augsburger Kunstlabor entdecken. Wonbaek Shin beispielsweise verbaute in wochenlanger Kleinstarbeit 400 Meter Kupferlackdrähte zur Installation „Expandierende Einfachheit“. Dabei generierte er eine elektrische Spannung, sodass das Gebilde einen Stromkreis erzeugt und eine Sechs-Volt-Glühbirne zum Leuchten bringt.

Faszinierend war ebenfalls der „Laser Harp Q“, eine Klang- und Lichtinstallation, die sich wie ein Musikinstrument spielen lässt. Wer dagegen immer schon einmal wissen wollte, welche Mikroben er auf seinen Handflächen spazieren trägt, konnte das „Agnostoskop“ ausprobieren.

Neben den Installation konnten die Besucher auch in den Workshops einiges lernen. So fertigte etwa Hannes Hölzl mit den Teilnehmern Musikautomaten, die selbständig Rhythmen und Tonfolgen erzeugen.

Geboten waren auch Konzerte, wie von Yuri Landman, der in zwei Solo-Shows auf Instrumenten aus Holz, Saiten, Metallstangen und Elektromotoren spielte, die er mit elektronischen Pedalen kombinierte.

Darüber hinaus gab es computergenerierte Animationsfilme zu sehen, die beim „Prix Ars Electronica Festival“ für Originalität und technische Leistung ausgezeichnet wurden. (kd)
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