"Maxl" kehrt zurück nach Ingolstadt

Janine Hendriks und Dieter Emmerich präparierten Maxl. Foto: Naturmuseum Augsburg

Als im Frühjahr der Alligator "Maxl" im Ingolstädter Zoo "Wasserstern" verstarb, war die Trauer in Ingolstadt groß, denn das dreieinhalb Meter lange, über 200 Kilogramm schwere und 73 Jahre alte Krokodil ist nach all den Jahren zu einem Publikumsliebling und Aushängeschild des Zoos geworden. Eine Lösung des traurigen Problems fand sich durch den guten Kontakt der Ingolstädter Zoofreunde zum Augsburger Naturmuseum.

Hier gibt es mit Janine Hendriks und Dieter Emmerich Spezialisten, die ein solches Tier präparieren und für die Zukunft haltbar machen können. Allerdings musste "Maxl" so hergerichtet werden, dass er allen Widrigkeiten im Zoo dauerhaft standhalten würde. Somit stellten die wissenschaftlichen Präparatoren des Naturmuseums in monatelangen Arbeitsprozessen einen naturgetreuen Originalabguss, sprich eine Kunststoff-Plastik, des Alligators her, die nach den Feinarbeiten und der abschließenden Kolorierung auf ein Gestell montiert und schließlich auf den Weg nach Ingolstadt gebracht wurde. Foto: Naturmuseum Augsburg

Von pm
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