Mehr Fahrkarten verkauft

Sechs Wochen nach Beginn des Vordereinstiegs auf allen Buslinien ziehen die Stadtwerke Augsburg ein positives Fazit: "Für die Fahrgäste ist es weitgehend selbstverständlich geworden, vorn einzusteigen, dem Fahrer den Fahrschein zu zeigen und im Bus nach hinten durchzugehen", erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Walter Casazza. Auch das vorrangige Ziel, Schwarzfahrer, die auf Kosten der Allgemeinheit fahren, abzuschrecken, werde erreicht. "Der Barverkauf von Fahrscheinen in den Bussen ist im Vorjahrsvergleich um 25 Prozent gestiegen."

Von manchen befürchtete Verzögerungen durch den Vordereinstieg gebe es nicht. "Die Auswertungen der Fahr- und Standzeiten unserer Busse ergeben keine negativen Veränderungen gegenüber vorher", so Casazza. Mit dem Schulbeginn steht dem Vordereinstieg allerdings die Bewährungsprobe im morgendlichen Schüler- und Berufsverkehr noch bevor.

25 Mitarbeiter der Stadtwerke sind in der ersten Schulwoche im Morgenverkehr an Schwerpunkthaltestellen im Einsatz, um die Fahrgäste mit der neuen Situation vertraut zu machen. Fahrgäste mit Rollator, im Rollstuhl, mit Kinderwagen oder sperrigem Gepäck können übrigens auch weiterhin an der zweiten Bustür einsteigen.
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