"Mein Lokal, dein Lokal" in Augsburg: So liefen die Dreharbeiten

Die Augsburger Lokalbesitzer Manuel Engelhardt, Jessica Fuchs (vorne) sowie Matthias Fielitz, Thassilo Eyrainer und Bob Meitinger (hinten) wollen zeigen, dass ihr Lokal das beste in Augsburg ist. Foto: Verena Gawert
 
Jeder Bissen koordiniert: Das Essen vor laufender Kamera ist ein ungewohntes Erlebnis für die Teilnehmer der TV-Show „Mein Lokal, dein Lokal, die in Augsburg gastiert. Foto: Verena Gawert

Fünf Augsburger treten in der Sendung „Mein Lokal, dein Lokal – wo schmeckt’s am besten“ zum Kampf an. Ein Blick hinter die Kulissen.

Es herrscht reger Betrieb an diesem Dienstagabend in der Steakmanufaktur in Augsburg. Vier Gäste sitzen gerade an einem Tisch und lassen sich ein exklusives Kobe Rind servieren.

Sie diskutieren fleißig über Geschmack und Konsistenz, als sie plötzlich eine Stimme unterbricht: „Stopp, das brauchen wir nochmal. Bob, kannst du bitte einen Bissen in den Mund schieben und anschließend dein Statement zum Geschmack nochmal abgeben? Die anderen drei bitte interessiert zuhören.“ Die Vier sind umringt von einem Kamerateam, das jeden Bissen des Quartetts mitverfolgt.

In der vergangenen Woche drehte das Team um Andreas Szilagyi, Redakteur der Fensehproduktions-GmBH Good-Times, in Augsburg für das Kabeleins-Format „Mein Lokal, dein Lokal – Wo schmeckt’s am besten“.

Seit circa acht Stunden seien sie bereits am Set, berichtet Szilagyi, doch bisher wirken alle noch sehr motiviert. Die Spielregeln der Fernsehshow sind einfach: Fünf Lokalbesitzer aus einer Stadt stellen sich einem ultimativen Küchen-Konkurrenzkampf, um am Ende der Woche als Sieger hervorzugehen. Die Protagonisten besuchen jeden Tag eines der fünf Lokale, um dort das Ambiente, den Service und natürlich die Speisen zu beurteilen. Am Ende der Woche wird der Gewinner gekürt, dem die Auszeichnung „Goldener Teller“ und ein Preisgeld in Höhe von 2500 Euro winken. Beim Dreh in Augsburg stellen sich Stefan „Bob“ Meitinger, Inhaber des Kneipenlokals „Bob’s Fast & Slowfood“, Matthias Fielitz, Küchendirektor der „Steakmanufaktur“, Jessica Fuchs vom „Brauereigasthof Fuchs“, Manuel Engelhardt, Geschäftsführer der Pizzeria „Camouflage“, und Thassilo Eyrainer vom „Magnolia“ dem Wettstreit. Jeden Tag darf nun einer der Augsburger Wirte sein Lokal und seine Speisen den Konkurrenten präsentieren und hoffen, am Ende die kritischen Gaumen der Mitstreiter überzeugen zu können.

Der Wettbewerb findet allerdings unter erschwerten Bedingungen statt: Keiner der Wirte, darf seinen Gästen ein extra kreiertes Menü anbieten. Die Konkurrenten kommen im normalen Betrieb und bestellen à la carte. Da ist die eine oder andere Panne natürlich programmiert.

Heute gibt Matthias Fielitz als zweiter Gastgeber alles, seine Gäste von der Steakmanufaktur zu überzeugen. Während der Dreharbeiten herrscht normaler Betrieb. Die Gäste werden jedoch am Eingang darauf hingewiesen, dass sie sich beim Betreten dazu bereiterklären, als Statisten in der Fernsehshow gezeigt zu werden. Besonders vielen Gästen scheint das nicht geheuer zu sein, das Lokal ist relativ leer.

Trotzdem: Die Stimmung am Set ist ausgelassen. Die Darsteller scheinen Spaß daran zu haben, das Statement zur Vorspeise ein drittes Mal zu wiederholen. Eine Woche lang werden die fünf Teilnehmer von morgens bis abends mit der Kamera begleitet. Beim Essen, Reden, Servieren, Probieren, Diskutieren: Immer steht ein Kamerateam von mindestens acht Leuten um den Tisch und bittet nicht selten um Wiederholung eines Ablaufes. Doch „Bob“ meint, die Dreharbeiten seien „ein Klacks“ für sie. Alle fünf scheinen keine Berührungsängste zu haben und fühlen sich vor der Kamera wohl.

Seit zwei Jahren wird das Format erfolgreich ausgestrahlt, das täglich um 17.55 Uhr auf Kabeleins zu sehen ist. Wann genau die Augsburger Folge im Fernsehen gezeigt wird, steht noch nicht genau fest. Die Teilnehmer sind auf das Ergebnis aber schon sehr gespannt.

von Verena Gawert
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