Menschenhandel oder normaler Job?

"Prostitution im Spannungsfeld zwischen Menschenhandel und ,normalem' Job", heißt das Thema einer Fachveranstaltung, die das Augsburger Aktionsbündnis gegen Frauenhandel veranstaltet.

Sie findet statt am Freitag, 16. Oktober, von 17 bis 22 Uhr in der Neuen Stadtbücherei, Ernst Reuter-Platz 1.

Profilierte Experten diskutieren das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln und bieten dadurch eine breite Informationsplattform. "Prostitution wird als das älteste Gewerbe der Welt bezeichnet, das es immer geben wird. Sie ist aber viel mehr die älteste Form der sexuellen Ausbeutung und Unterdrückung von Frauen", sagt Barbara Emrich, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Augsburg.

Bei der Fachveranstaltung geht Inge Kleine von KOFRA München auf die Strategien der Prostitutionslobby ein, die Gesetzeslage zu beeinflussen und Prostitution als normale und selbstbestimmte Arbeit darzustellen.

Sabine Constabel arbeitet seit vielen Jahren als Sozialarbeiterin für Prostituierte in Stuttgart und wird über ihre Arbeit sowie die Realität und die Auswirkung der Prostitution auf die Frauen berichten.

Helmut Sporer, Kriminalrat aus Augsburg, legt die aktuelle Situation in Augsburg dar, während Simon Häggström von der Kriminalpolizei Stockholm berichtet, wie sich das schwedische Prostitutionsgesetz in der Praxis auswirkt.

Interessenten an der Fachveranstaltung können sich anmelden per E-Mail unter fachveranstaltung@augsburg.de oder telefonisch unter 0821/324- 21 38.
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