Mitsprache bei der Theatersanierung

Nach dem Grundsatzbeschluss zur Theatersanierung im Stadtrat hat die Stadt Augsburg jetzt den Beteiligungsprozess "Zukunft der Theaterlandschaft" als ersten Baustein des Kulturentwicklungskonzeptes öffentlich ausgeschrieben. Dabei soll nicht nur das Theater der Stadt Augsburg, sondern die gesamte Theaterlandschaft mit der freien Szene untersucht, analysiert und Zukunftsszenarien und Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Der Prozess wird extern vergeben, um eine größtmögliche Neutralität in Konzeption und Moderation zu wahren.

Im Vergabeverfahren sind neben Bau- und Kulturreferat sowie Vertretern des Kulturausschusses mit Peter Bommas und Kurt Idrizovic auch zwei Delegierte des Kulturbeirats und Unterzeichner des Offenen Briefes beratend beteiligt.

Mögliche Veränderungen der Planungen für das neue Multifunktionshaus und den sogenannten Bauteil II mit Werkstätten, Gastronomie, Verwaltung und Hoffmannkeller sollen nach Überprüfung der Machbarkeit in den Planungsprozess einfließen, so die Beschlusslage des Stadtrats.

Wie Kulturreferent Thomas Weitzel hervorhebt, werde damit der bereits im Februar begonnene Beteiligungsprozess intensiviert und fortgesetzt. Für das Große Haus sind aufgrund nicht verhandelbarer Anforderungen in den Bereichen des Brandschutzes, der Statik, des Denkmalschutzes und der Barrierefreiheit nur beschränkte Einflussmöglichkeiten geben.

Vorstellbar wäre, so der Kulturreferent, realisierbare Wünsche in das Raumnutzungsprogramm einfließen zu lassen, etwa in Bezug auf die Nutzung der Foyerflächen. "Vor dem Hintergrund der finanziellen Zusage des Freistaats für ein Dreispartenhaus mit Strahlkraft für den gesamten Regierungsbezirk Schwaben zeigt sich die Stadt in einem Höchstmaß dialogbereit und flexibel", erklärt Kulturreferent Thomas Weitzel.
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