Müll in der falschen Tonne: In Augsburg wird besonders schlecht Müll getrennt

Die Augsburger werfen überdurchschnittlich viel Müll in die Gelbe Tonne, der dort nicht reingehört. (Foto: Symbolbild, paolo77 - 123rf.de)
Die Augsburger müssen künftig mit Kontrollen der Gelben Tonne rechnen, weil sie dort zu viel Müll reinwerfen, der für andere Tonnen bestimmt ist. Dies hatten die Firma Remondis, die für die Gelbe Tonne und die Sortieranlagen zuständig ist, festgestellt. In Augsburg sei "die Fehlbefüllungsquote überdurchschnittlich hoch", so die Firma in einer Pressemitteilung.

Restmüll und andere Stoffe, die nicht recyclingfähig sind, hätten dort nichts zu suchen - sie gefährden die Anlagentechnik und vermindern die Umwelt- und Klimaschutzeffekte, betont Michael Schneider, Pressesprecher von Remondis, mit. Dabei sei "die korrekte Abfalltrennung im Haushalt einer der wichtigsten Beiträge, die jeder einzelne Verbraucher für den Klima- und Umweltschutz leisten kann."

Den Hausverwaltungen ist bereits mitgeteilt worden, dass ab sofort Tonnenkontrollen durchgeführt werden. Remondis wird fehlbefüllte Gelbe Tonnen und Gelbe Säcke mit einem Aufkleber versehen und zur Nachsortierung stehen lassen. Das Nachsortieren müssen dann die Bürger übernehmen.

9600 Tonnen Wertstoffe kommen aus den Gelben Tonnen in Augsburg pro Jahr.
Die gesammelten Materialien werden in Sortieranlagen sortiert und gebündelt. Die sortenreinen Rohstoffe gehen dann zurück in die Industrie und werden zu neuen Produkten verarbeitet. Dies vermindert den Primärrohstoffeinsatz und reduziert den Treibhausgasausstoß.
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